Regulierungen in der Kreislaufwirtschaft: Wie kann der Umweltschutz gefördert und gleichzeitig der Mittelstand gestärkt werden?
Die Etablierung einer Kreislaufwirtschaft bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) Marktpotenziale. Gleichzeitig schaffen Regulierungen bürokratische Hürden, die besonders KMU belasten. Am Beispiel des Stahlrecyclings und der Gewinnung mineralischer Rohstoffe zeigt sich: Ineffektive Rahmenbedingungen können Allokationsverzerrungen erzeugen. Prozessuale Einzelregelungen können die operative Flexibilität behindern und Markteingriffe kontraproduktiv wirken. Diese Beispiele stehen stellvertretend für andere Bereiche der Kreislaufwirtschaft, in denen Regulierungen zu vergleichbaren Problemen führen können. Für Politik und Verwaltung ergeben sich Handlungsempfehlungen zur Gestaltung des regulatorischen Rahmens.
Institut für Mittelstandsforschung