Sozialökologisches Panel - Klimaneutralität im Meinungsbild
Zwischen Zustimmung, Kostenbedenken und Zweifel an der Umsetzbarkeit
Mit dem Klimaschutzgesetz verpflichtet sich Deutschland, bis spätestens zum Jahr 2045 klimaneutral zu sein, und damit fünf Jahre früher als die Europäische Union. Eine Befragung des RWI – Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung im Rahmen des Sozialökologischen Panels (SÖP), die in Zusammenarbeit mit dem Meinungs- und Sozialforschungsinstitut forsa und gefördert von der E.ON Foundation durchgeführt wurde, hat untersucht, wie die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands Ziel der Klimaneutralität beurteilen und welches Verständnis sie von diesem Ziel haben. Das Verständnis und die Akzeptanz politischer Maßnahmen und Ziele seitens der Bevölkerung sind eng mit ihrer erfolgreichen Umsetzung verknüpft, da die Unterstützung der Bevölkerung eine wichtige Voraussetzung für die Legitimation und praktische Durchführbarkeit solcher Maßnahmen ist. Vor diesem Hintergrund waren die wesentlichen Ziele der Erhebung unter anderem, zu erfahren, was die Bevölkerung unter Klimaneutralität versteht, für wie realistisch sie die Erreichung des deutschen Klimaneutralitätsziels hält und ob bzw. unter welchen Bedingungen sie hinter diesem Ziel steht. Dazu wurden 2.590 Bundesbürgerinnen und -bürger befragt, die Teil des Sozialökologischen Panels sind und zur Zeit der Erhebung mindestens 18 Jahre alt waren. Die Erhebung fand im Zeitraum vom 23. Oktober bis zum 12. November 2025 statt.
E.ON Foundation