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USAEE Working Paper Series

Energy-Efficient Biomass Cookstoves and the Rebound: Evidence from Field Experiments in Rwanda and Senegal

In Entwicklungsländern senken energieeffiziente Biomasseherde die Grenzkosten der Zubereitung von Mahlzeiten. Dies kann dazu führen, dass Haushalte mehr kochen, wodurch ein Teil der erwarteten Energieeinsparungen wieder aufgehoben wird. In diesem Beitrag werden solche Rebound-Effekte und ihre Auswirkungen auf den Energieverbrauch und die Ernährung untersucht, wobei auf die randomisierte kostenlose Verteilung energieeffizienter Biomasseherde an Haushalte in ländlichen Gebieten Ruandas und Senegals zurückgegriffen wird. Unsere Schätzungen nutzen die exogene Variation der Kocheffizienz durch die randomisierte Zuteilung der Herde. Für beide Stichproben stellen wir eine statistisch signifikante und erhebliche Verringerung des Energieverbrauchs in den Haushalten mit verbesserten Kochherden fest. In der senegalesischen Stichprobe wird diese Verringerung durch einen moderaten Rebound-Effekt im Bereich von 16 % bis 25 % ausgeglichen. Für die ruandische Stichprobe finden wir keinen statistisch signifikanten Rebound-Effekt. Wir diskutieren Mechanismen, die diese Unterschiede möglicherweise bedingen, sowie die Implikationen für die Rebound-Forschung und die Energiezugangspolitik.

United States Association for Energy Economics (USAEE)

JEL-Klassifikation: C93, D12, O12, O13, Q41

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