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RWI Projektberichte

2010

Michael Fertig, Katja Görlitz, Matthias Peistrup, Christoph M. Schmidt, Barbara Winter, Christoph Grenzmann, Bernd Kreuels, Britta Niehof, Dirk Engel

Innovationsbericht 2009 - Zur Leistungsfähigkeit des Landes Nordrhein-Westfalen in Wissenschaft, Forschung und Technologie

Endbericht – Januar 2010
Forschungsprojekt für das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen

Um die technologische Leistungsfähigkeit des Landes einer kritischen Beurteilung zu unterziehen, hat das nordrhein-westfälische Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie eine Bestandsaufnahme in Auftrag gegeben, die darauf abzielt, in Fortsetzung der Arbeiten für die Jahre 20061, 20072 und 20083 das Innovationsgeschehen im Lande auch 2009 in seinen wichtigsten Aspekten anhand geeigneter Indikatoren zu untersuchen. Im Vergleich des Landes mit dem Bundesgebiet und den großen südlichen Flächenländern Baden-Württemberg und Bayern sollten Stärken und Schwächen des nordrhein-westfälischen Innovationssystems analysiert und bewertet werden. Die Datenbasis, die den Analysen zugrunde liegt, endet dabei entweder 2007 oder 2008. Aus diesem Grund können zu den möglichen Konsequenzen der Wirtschafts- und Finanzkrise für das Innovationsgeschehen keinerlei Aussagen gemacht werden. An den Arbeiten waren als Bietergemeinschaft das Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung e. V. Essen (Konsortialführer) und die Wissenschaftsstatistik GmbH im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Essen beteiligt. Der Bericht stellt die Untersuchungsergebnisse und Einschätzungen unabhängiger Forschungsinstitute dar, auf dessen Ergebnis und Inhalt das Ministerium keinen Einfluss genommen hat. Den Kompetenzschwerpunkten der beteiligten Institute entsprechend hat der Stifterverband das FuE-Geschehen im Lande untersucht, das RWI zeichnet für die restlichen Teile des Berichts verantwortlich und wurde dabei Prof. Dr. Dirk Engel, Lehrstuhl für International Business, FH Stralsund, unterstützt. Im ersten Kapitel werden Bildung und Ausbildung als wichtige Inputfaktoren des Innovationsprozesses detailliert betrachtet. Daran anschließend wird in Kapitel 2 mit der Betrachtung von Indikatoren zu Forschung und Entwicklung eine weitere bedeutende Voraussetzung für Innovation und technologische Leistungsfähigkeit näher beleuchtet. Kapitel 3 widmet sich der Analyse von Patentdaten als einem ersten Ergebnisindikator des Innovationsgeschehens. Die Untersuchung des Innovationsoutputs auf betrieblicher Ebene in Anlehnung an die Oslo Manuals der OECD ist Gegenstand von Kapitel 4. Schließlich wird in Kapitel 5 das Gründungsgeschehen in technologieintensiven Wirtschaftszweigen betrachtet und damit die Fähigkeit einer Region, innovative Produkte und Leistungen über den Weg einer neuen Unternehmung anzubieten.