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Energy Economics

Subsidies, Information, and Energy-Efficient Cookstove Adoption - a Natural Field Experiment in Rural Ethiopia

Energieeffiziente Biomasse-Kochherde sind eine wichtige Technologie für fast 3 Milliarden Menschen im Globalen Süden, die zum Kochen auf Biomasse angewiesen sind. In diesem Beitrag werden die Preiselastizität der Nachfrage nach Kochherden sowie die Rolle von Informationen über die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Vorteile ihrer Nutzung untersucht. Wir bewerten ein Pilotprogramm, bei dem in 292 äthiopischen Dörfern verschiedene Subventionsmodelle (keine Subvention, 40 %, 70 % und 100 % Subvention) sowie unterschiedliche Informationsmaßnahmen zu den Vorteilen dieser Öfen randomisiert getestet wurden. Im Gegensatz zu mehreren früheren Studien zur Zahlungsbereitschaft untersuchen wir einen „Take-it-or-leave-it“-Ansatz in einem natürlichen Umfeld. Wir stellen fest, dass die Nachfrage nach Kochherden sehr preissensitiv ist: In der Gruppe ohne Subvention gibt es praktisch keine Nachfrage, unabhängig davon, welche Informationen über die Vorteile die Haushalte erhielten. Die Nachfrage steigt bei Haushalten, die eine hohe Subvention (70 % oder 100 %) erhielten, erheblich an. Das Hinzufügen von Informationen über wirtschaftliche Vorteile verdoppelt die Nachfrage fast, wenn sie mit solchen hohen Subventionen kombiniert wird. Unsere Ergebnisse bestätigen das sich in der Literatur abzeichnende Bild, wonach Subventionen die Akzeptanz erheblich fördern.

Malan, M., M. Voors, J. Ankel-Peters, S. Seje, L. Heuberger, D. Seid und A. Mitiku (2026), Subsidies, Information, and Energy-Efficient Cookstove Adoption - a Natural Field Experiment in Rural Ethiopia. Energy Economics, 161, 109474

DOI: 10.1016/j.eneco.2026.109474