RegelWerk – Regeln und Verbindlichkeit im Studium – Was bewirken sie?
Die leitenden Forschungsfragen von RegelWerk sind: Welche konkreten Regelungen tragen zu mehr Verbindlichkeit im Studium bei? Wie beeinflusst die Verbindlichkeit der Zulassungs-, Beratungs- und Prüfungsregeln den Studienerfolg?
Der Fokus von RegelWerk liegt auf den institutionellen Rahmenbedingungen des Studiums, wie sie durch Zulassungskriterien sowie Regeln der Studien- und Prüfungsordnungen definiert werden. Unter Regeln sind hierbei sämtliche Vereinbarungen zwischen den Studierenden und der Hochschule zu verstehen, die mit gegenseitigen Rechten und Pflichten verbunden sind. Im Rahmen der weitgehenden Hochschulautonomie in Deutschland können Hochschulen durch Gestaltung der Regelungen die Verbindlichkeit des Studiums steuern.
Verbindlichkeit kann in zwei Richtungen gehen: Zum einen macht die Hochschule dem Studierenden verbindliche Angebote, zum anderen verlangt sie Verbindlichkeit vom Studierenden hinsichtlich des Studienfortschritts und -erfolgs. Ein hohes Maß an staatlicher und hochschulischer Regulierung in Bezug auf Prüfungen und Beratung, z.B. Regelungen in Form von Pflichten, geht mit einer hohen Verbindlichkeit für die Studierenden einher, während eine geringe Verbindlichkeit mit einer höheren Autonomie der Studierenden, z.B. Regelungen in Form von Wahlmöglichkeiten, verbunden ist.
Publikationen
Projektstart:
01. Mai 2025
Projektende:
30. April 2029
Projektleitung:
Prof. Dr. Kerstin Schneider
Projektmitarbeitende:
Luis Rumert,
Thomas Gößl,
Leandro Henao
Projektpartner:
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf,
Leibniz Universität Hannover,
Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung GmbH