Klimaneutralität 2045: Breite Zustimmung in der Bevölkerung, aber massive Zweifel an der Umsetzbarkeit
Obwohl Deutschland gesetzlich verpflichtet ist, bis 2045 klimaneutral zu sein, herrscht in der Bevölkerung tiefe Skepsis. 96 Prozent der befragten Bürgerinnen und Bürger glauben nicht daran, dass dieses Ziel rechtzeitig erreicht wird. Fast zwei Drittel der Menschen rechnen damit, dass Deutschland sein Vorhaben deutlich verfehlen wird. Diese Zweifel belasten die Glaubwürdigkeit der Politik. Laut den Studienautoren Jana Eßer und Prof. Dr. Manuel Frondel müssen Verantwortliche daher viel klarer erklären, wie der Weg zur Klimaneutralität praktisch aussehen soll und welche Kosten dabei auf die Haushalte zukommen.
Trotz dieser Zweifel ist die grundsätzliche Zustimmung zum Klimaschutz hoch: Über 70 Prozent der Deutschen finden das Ziel der Klimaneutralität richtig. Viele Befragte sehen Deutschland in einer Vorreiterrolle und in einer historischen Verantwortung für den Klimaschutz. Zudem hoffen 74 Prozent der Befürworter, dass klimaneutrales Wirtschaften den Wohlstand in Deutschland dauerhaft sichern kann. Allerdings ist diese Unterstützung oft an Bedingungen geknüpft: Viele Menschen fordern, dass die wirtschaftliche Stabilität Deutschlands erhalten bleibt und auch, dass andere Länder beim Klimaschutz mitziehen.
Besonders kritisch wird das Ziel gesehen, wenn es um finanzielle Aspekte geht. Neun von zehn Gegnern der Klimaneutralität geben zu hohe Kosten als Hauptgrund für ihre Ablehnung an. Die Analyse zeigt zudem, dass Informationen über den deutschen „Alleingang“ die Bevölkerung spalten können: Während sie bei einigen die Überzeugung stärken, wachsen bei anderen die Zweifel, ob ein nationaler Alleingang ohne Länder wie China oder die USA sinnvoll ist.
„Diese Studie zeigt klar: Die Klimapolitik kämpft mit einem Glaubwürdigkeitsproblem. Wir brauchen ehrliche Debatten über Kosten und Nutzen – und zwar für alle Bevölkerungsgruppen", sagt Dr. Stephan Muschick, Geschäftsführer der E.ON Foundation. „Nur so können wir das Vertrauen der Menschen zurückgewinnen."
Das RWI befragte 2.590 repräsentativ ausgewählte Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren zwischen dem 23. Oktober und 12. November 2025. Die Befragung erfolgte online über das forsa.omninet-Panel.
Ihre Ansprechpartner dazu:
Prof. Dr. Manuel Frondel, manuel.frondel@rwi-essen.de, Tel.: (0201) 8149-204
Alexander Bartel (Kommunikation RWI), alexander.bartel@rwi-essen.de, Tel.: (0201) 8149-354
Hinweis zum Text
Dies ist eine mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellte Pressemitteilung des Originaltextes „Klimaneutralität im Meinungsbild – Zwischen Zustimmung, Kostenbedenken und Zweifel an der Umsetzbarkeit“ von Jana Eßer und Manuel Frondel.
Der Text wurde unter den Gesichtspunkten der KI-Regelungen am RWI sorgfältig überprüft und überarbeitet.
Über das RWI:
Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung ist ein führendes Zentrum für wirtschaftswissenschaftliche Forschung und evidenzbasierte Politikberatung in Deutschland und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Die Forschung des RWI wird durch einen international besetzten wissenschaftlichen Beirat kritisch begleitet. Zudem wird das Institut regelmäßig durch den Senat der Leibniz-Gemeinschaft evaluiert. Die Forschungsarbeiten des RWI basieren auf neuesten theoretischen Konzepten und moderne empirischen Methoden.
Über die E.ON Foundation
Die E.ON Foundation ist die Unternehmensstiftung der E.ON SE und arbeitet als eigenständige, gemeinnützige Institution. Sie fördert und entwickelt Projekte an der Schnittstelle von Energie, Gesellschaft und Europa. Ihr Ziel ist es, den Weg zu einer klimaneutralen und fairen Gesellschaft zu unterstützen und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Als anerkannte Expertin für die gesellschaftlichen Dimensionen der Klimatransformation bringt sie Wissen ein, fördert Dialog und schafft Räume für Lösungen – damit Wandel mit und für die Menschen gelingt.