Prognostic risk evaluation with data in chronic kidney disease
Die chronische Nierenerkrankung (CKD) bleibt häufig lange unentdeckt und wird oft erst in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert, was für Patientinnen und Patienten mit erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen sowie für das Gesundheitssystem mit hohen Folgekosten verbunden ist. Ziel des Projektes PRED(i)CKD ist die Verbesserung der Früherkennung von CKD durch die Entwicklung eines KI-gestützten Prognosescores auf Basis von Versorgungsdaten.
Durch den Einsatz moderner Algorithmen werden Krankheitsverläufe analysiert, um individuelle Risiken frühzeitig zu identifizieren und besser vorhersagbar zu machen. Auf dieser Grundlage sollen gezielte Interventionen ermöglicht werden, um das Fortschreiten der Erkrankung und schwerwiegende Folgen wie eine Dialysepflichtigkeit zu vermeiden.
Ein zentrales Ziel des Projektes ist die Überführung der gewonnenen Erkenntnisse in ein praxistaugliches Instrument, das sowohl in der hausärztlichen Versorgung als auch in der Kommunikation mit Versicherten eingesetzt werden kann. Damit leistet PRED(i)CKD einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung von Patientinnen und Patienten sowie zur digitalen Transformation im Gesundheitswesen.
Publikationen
Projektstart:
01. Januar 2026
Projektende:
31. Dezember 2028
Projektleitung:
Dr. Christiane Wuckel
Projektpartner:
Hochschule Harz,
Universität Heidelberg,
Uniklinik Bonn,
AOK Rheinland/Hamburg
Förderung:
Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss