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2025

Volker E. Amelung, Mike Angelkorte, Boris Augurzky, Robert Brauer, Sophie Elegbusi, Manuel Engel, Frank Fritzsche, Alexander Geissler, Alexander Haering, Malte Haring, Friederike Hasse, Johannes Hollenbach, Abdul Hussein, Kerstin Materne, Ronan O'Connor, Jens Peukert, Franziska Püschner, Steffen Rohwer, Anne Snowdon, Christoph Steuber, Sylvia Thun, Isabel Vollrath, Alex Wright

Ergebnisse der zweiten nationalen Reifegradmessung deutscher Krankenhäuser 2024

Zwischenbericht

Das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) von 2020 soll die digitale Infrastruktur deutscher Kliniken modernisieren. Zur Evaluation beauftragte das BMG 2021 das Konsortium DigitalRadar Krankenhaus, das ein Modell zur Messung der digitalen Reife entwickelte. Nach einer Pilotphase erfolgte 2021 die erste, 2024 die zweite bundesweite Datenerhebung. An der zweiten Erhebung nahmen 1.592 Krankenhäuser teil. Der durchschnittliche DigitalRadar-Score stieg gegenüber 2021 um 9,1 Punkte (27,3 %) auf 42,4 Punkte. Öffentliche Krankenhäuser erzielten die höchsten Werte (46,5), private die niedrigsten (39,7). Größere Häuser sowie Lehr- und Universitätskliniken schnitten besser ab als kleinere oder nicht-universitäre Einrichtungen. Am besten bewertet wurde die Dimension „Strukturen und Systeme“, am schwächsten „Patientenpartizipation“, wobei hier die größten relativen Zuwächse auftraten. Besonders hohe Verbesserungen zeigten sich beim Medikationsmanagement, im Informationsaustausch und bei IT-Leistungskennzahlen. Trotz gestiegener IT-Kosten und besserer Breitbandanbindung bleibt noch erhebliches Entwicklungspotenzial. Da viele geförderte Projekte 2024 noch nicht abgeschlossen waren, kann der konkrete Einfluss der KHZG-Förderung erst im Abschlussbericht nach der dritten Erhebung beurteilt werden.

Konsortium DigitalRadar

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