Stability of Zipf's law for cities and occult spatial dependence effects: A study on the OECD countries
Wir untersuchen die Abhängigkeit des Zipfschen Gesetzes für Städten in OECD-Ländern von der Berücksichtigung regionaler Distanzmaße. Unser Ziel ist es, den oberen Abschnitt der Verteilung zu identifizieren, der einer Pareto-Verteilung folgt, aber durch räumliche Autokorrelation verzerrt ist. Dies zeigt sich durch eine signifikante Abweichung von einer Verteilung ohne Berücksichtigung der räumlichen Distanz. Zu diesem Zweck erweitern wir das Standard-Pareto-Modell um eine räumliche Gewichtsmatrix und wenden SEM/SAR-Regressionen an. Die Ergebnisse variieren erheblich nach OECD-Mitgliedsstaaten. Insbesondere untersuchen wir die Größenverteilung von Städten, indem wir lokale Moran´s I-Koeffizienten (LISA) schätzen, um die Entstehung räumlicher Autokorrelation genauer zu lokalisieren. Als Beispiel demonstrieren wir den Ansatz für Belgien, ein mittelgroßes OECD-Land.