Kurzprofil
Maximiliane Sievert ist Ko-Leiterin des Kompetenzbereichs „Klima- und Entwicklungspolitik“ am RWI. Ihre Forschung bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Umwelt- und Entwicklungsökonomik. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Frage, wie Haushalte und Gemeinschaften ihre Strategien zur Sicherung ihres Lebensunterhalts als Reaktion auf ökologische und wirtschaftliche Belastungen anpassen. In ihrer Arbeit untersucht sie außerdem, wie Klima- und Entwicklungspolitik Wohlstand, wirtschaftliche Chancen und langfristige Entwicklungsergebnisse beeinflusst.
Methodisch stützt sich ihre Forschung auf angewandte Ökonometrie und rigorose Wirkungsevaluierung. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Konzeption und Durchführung groß angelegter Haushalts- und Unternehmensbefragungen sowie in der Bewertung von entwicklungs- und klimabezogenen Maßnahmen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Sie kombiniert experimentelle und quasi-experimentelle Ansätze mit maßgeschneiderter Datenerhebung. So integriert sie beispielsweise Haushaltsbefragungen, Expertenbefragungen und satellitengestützte Informationen. Darüber hinaus leistet Maximiliane auch einen Beitrag zum wachsenden Feld der Meta-Wissenschaft und untersucht, wie sich Forschungspraktiken auf die Glaubwürdigkeit, Transparenz und politische Relevanz wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Wirtschaftswissenschaft auswirken.
Maximiliane hat internationale Organisationen und Entwicklungsagenturen beraten, darunter die Weltbank, die GIZ, die KfW, die FMO und die Netherlands Enterprise Agency (RVO), und hat an Projekten in Burkina Faso, Kolumbien, Ghana, Indonesien, Peru, Ruanda, Senegal, Tansania und Uganda gearbeitet. Ihre Forschungsergebnisse wurden in führenden Fachzeitschriften veröffentlicht, darunter Nature Communications, Nature Climate Change, Journal of the Association of Environmental and Resource Economists, World Bank Economic Review und World Development.
Google Scholar: Maximiliane Sievert
