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Ruhr Economic Papers #890

Labour Market Polarisation, Job Tasks and Monopsony Power

Mithilfe eines auf einem dynamischen Monopsonmodell beruhenden semi-strukturellen Ansatzes untersuchen wir, inwieweit Arbeitnehmer, die verschiedene Job-Tätigkeiten ausführen, unterschiedlichen Graden von Monopson-Macht ausgesetzt sind, und ob sich diese Unterschiede in der Monopsonmacht über die letzten 30 Jahre verändert haben. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Arbeiter, die überwiegend nicht-routine kognitive Tätigkeiten ausführen, einem höheren Grad an Monopsonmacht ausgesetzt sind als Arbeiter, die Routine oder nicht-Routine manuelle Tätigkeiten ausführen. Berufsspezifisches Humankapital und nicht-pekuniäre Jobcharakteristika sind die wahrscheinlichsten Erklärungen für dieses Ergebnis. Wir finden keine Hinweise darauf, dass die Arbeitsmarktpolarisierung die Monopsonmacht im Laufe der Zeit erhöht hat.

ISBN: 78-3-96973-029-4

JEL-Klassifikation: J24, J42, J62

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