Presse

Pressemitteilungen der vergangenen Jahre

08.05.2020

Ganzheitliches Krisenmanagement in der Corona-Krise: Politik sollte Indikatorensystem zu Gesundheit, Wirtschaft und sozialen Aspekten einführen

Das Krisenmanagement in der aktuellen zweiten Phase der Pandemie muss neben dem Gesundheitsschutz auch die Entwicklungen im wirtschaftlichen und sozialen Bereich in den Blick nehmen. Dafür sollte ein Indikatorensystem aufgestellt werden, das gesundheitliche, wirtschaftliche und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. In einem aktuellen Positionspapier legt das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung einen Vorschlag für ein solches Corona-Dashboard vor.
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30.04.2020

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Normalisierung in China, weiterer Rückgang im Rest der Welt

Der Containerumschlag-Index des RWI und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im März auf 111,2 gestiegen. Dahinter steht eine gegenläufige Entwicklung in China und in der übrigen Welt. Während die chinesischen Häfen wieder annähernd ihre Normalauslastung erreichten, sank der Umschlag in der übrigen Welt weiter.
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23.04.2020

Studie in „Nature“: Autobesitzer unterschätzen Gesamtkosten des eigenen Autos massiv

Autobesitzer in Deutschland unterschätzen die Gesamtkosten ihres eigenen Pkw systematisch um bis zu 50 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie von Wissenschaftlern des RWI, der Universität Mannheim und der Yale University. Die von der Stiftung Mercator geförderte Forschung erscheint heute im renommierten Fachjournal „Nature“. Neben dem Wertverlust werden vor allem Fixkosten wie Steuern und Versicherungen sowie Reparaturkosten unterbewertet. Mehr Transparenz zu diesen Kosten könnte die Nachfrage nach E-Autos und öffentlichem Nahverkehr sowie die Anreize zum Radfahren steigern. Dies würde eine nachhaltige Verkehrswende beschleunigen.
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21.04.2020

Abstand zwischen Benzin- und Rohölpreisen hat sich während Corona-Krise vergrößert

Die Preise für Rohöl haben nicht zuletzt in Folge der Corona-Pandemie die tiefsten Werte seit Jahrzehnten erreicht. Die Preise für Kraftstoffe sind seither jedoch nicht im selben Maße gefallen, insbesondere die Dieselpreise. Das ergibt die Auswertung der Kraftstoff- und Rohölpreisdaten des Jahres 2020 im Rahmen des RWI-Benzinpreisspiegels. In der Regel folgen die Kraftstoffpreise den Preisen für Rohöl mit einer gewissen Verzögerung. Diese Verzögerung dauert bei Diesel ohne erkennbaren Grund immer noch an.
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08.04.2020

Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2020: Wirtschaft unter Schock – Finanzpolitik hält dagegen

Die Corona-Pandemie löst eine schwerwiegende Rezession in Deutschland aus. Die Wirtschaftsleistung wird in diesem Jahr um 4,2 Prozent schrumpfen. Das erwarten die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Frühjahrsgutachten. Für das kommende Jahr sagen sie eine Erholung und ein Wachstum von 5,8 Prozent voraus.
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01.04.2020

RWI-Präsident Schmidt zum Ko-Vorsitzenden des Deutsch-Französischen Rates der Wirtschaftsexperten gewählt

RWI-Präsident Christoph M. Schmidt ist von den deutschen Mitgliedern des Deutsch-Französischen Rates der Wirtschaftsexperten einstimmig zum deutschen Ko-Vorsitzenden des Rates gewählt worden. Der Rat ist unabhängig und soll insbesondere der deutschen und der französischen Regie-rung Empfehlungen zu wirtschaftspolitischen Themen geben, die im gemeinsamen Interesse beider Länder liegen.
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25.03.2020

Statement: Ansteckungsdynamik brechen, Gesellschaft zurück auf Normalbetrieb - Drei Voraussetzungen für großflächige Tests und gezielte Isolierung

In ihrem Statement beschreiben RWI-Präsident Christoph M. Schmidt und Boris Augurzky, Leiter des RWI-Kompetenzbereiches Gesundheit die Voraussetzungen für großflächige Tests und gezielte Isolierung: technologische Voraussetzungen, prozedurale Voraussetzungen und verbindliche Mitwirkung.
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24.03.2020

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Absturz im Februar

Der Containerumschlag-Index des RWI und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im Februar um 10,9 Punkte abgestürzt. Das ist der stärkste jemals beobachtete monatliche Rückgang. Treibende Kraft der Entwicklung waren die chinesischen Häfen.
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19.03.2020

Corona-Epidemie schwächt deutsche Wirtschaft

Das RWI senkt aufgrund der Auswirkungen der Corona-Epidemie seine Prognose für das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2020 um knapp zwei Prozentpunkte auf nunmehr -0,8 Prozent, für 2021 erwartet es aufgrund von Nachholeffekten 2,3 statt 1,5 Prozent. Die Arbeitslosenquote dürfte 2020 und 2021 trotz des Produktionseinbruchs mit jeweils 5 Prozent stabil bleiben. Die öffentlichen Haushalte dürften bereits ohne Berücksichtigung der umfangreichen Hilfsprogramme im kommenden Jahr ein Minus von 7 Milliarden Euro aufweisen. Insgesamt zeichnet sich für die deutsche Wirtschaft und die Weltwirtschaft durch die Corona-Epidemie vorübergehend ein kräftiger Rückgang der Produktion ab.
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18.03.2020

In eigener Sache: Arbeiten am RWI in Zeiten von Corona

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus arbeiten die meisten RWI-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter derzeit im Homeoffice. Sie bleiben aber erreichbar. Sollten manche Vorgänge ein wenig länger dauern, bitten wir hierfür um Verständnis.
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Presse-Archiv

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Pressemitteilungen dürfen im üblichen Rahmen genutzt werden, wobei der Bezug zum RWI deutlich sein muss.

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