Presse

Pressemitteilungen der vergangenen Jahre

17.06.2020

Konjunktureller Tiefpunkt ist überwunden

Das RWI erwartet in diesem Jahr aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie einen Einbruch des deutschen Wirtschaftswachstums um 5,8 Prozent. Im kommenden Jahr dürfte die Wirtschaft um 6,4 Prozent wachsen. Die Arbeitslosenquote dürfte dieses Jahr 5,9 Prozent und im kommenden Jahr 5,3 Prozent betragen. Eine deutlich eingeschränkte Nachfrage, gesunkene Energiepreise und die temporäre Mehrwertsteuersenkung wirken sich auf die Inflation aus. Sie dürfte in diesem Jahr bei 0,2 Prozent liegen, im kommenden Jahr bei 1,3 Prozent.
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28.05.2020

Erforschung der Gesundheitsversorgung in Deutschland und Europa: Leibniz Science Campus Ruhr wird verlängert

Die Finanzierung des Leibniz Science Campus Ruhr (LSCR) wird um vier Jahre verlängert. Das hat die Leibniz-Gemeinschaft entschieden, die das Projekt bereits seit 2016 fördert. Im LSCR untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, der Universität Duisburg-Essen, der Universität Paderborn und der Universität Tilburg in Kooperation mit verschiedenen Partnern aus der Praxis die Gesundheitsversorgung in Regionen mit schrumpfender und alternder Bevölkerung.
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28.05.2020

Große Unterschiede in klimapolitischen Anstrengungen von Deutschland, Österreich und der Schweiz

Dekarbonisierung bis zum Jahr 2050? Ohne Kurswechsel kaum zu erreichen, das zeigt eine neue Studie von rwi consult, dem Beratungsunternehmen des RWI – Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung, im Auftrag von EcoAustria – Institut für Wirtschaftsforschung in Wien.
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26.05.2020

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: 6,5 Prozent unter Vorjahreswert

Der Containerumschlag-Index des RWI und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im April auf 108,9 gefallen. In den chinesischen Häfen verringerte sich der Umschlag etwas, während er in den übrigen Häfen auf niedrigem Niveau verharrte.
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08.05.2020

Ganzheitliches Krisenmanagement in der Corona-Krise: Politik sollte Indikatorensystem zu Gesundheit, Wirtschaft und sozialen Aspekten einführen

Das Krisenmanagement in der aktuellen zweiten Phase der Pandemie muss neben dem Gesundheitsschutz auch die Entwicklungen im wirtschaftlichen und sozialen Bereich in den Blick nehmen. Dafür sollte ein Indikatorensystem aufgestellt werden, das gesundheitliche, wirtschaftliche und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. In einem aktuellen Positionspapier legt das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung einen Vorschlag für ein solches Corona-Dashboard vor.
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30.04.2020

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Normalisierung in China, weiterer Rückgang im Rest der Welt

Der Containerumschlag-Index des RWI und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im März auf 111,2 gestiegen. Dahinter steht eine gegenläufige Entwicklung in China und in der übrigen Welt. Während die chinesischen Häfen wieder annähernd ihre Normalauslastung erreichten, sank der Umschlag in der übrigen Welt weiter.
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23.04.2020

Studie in „Nature“: Autobesitzer unterschätzen Gesamtkosten des eigenen Autos massiv

Autobesitzer in Deutschland unterschätzen die Gesamtkosten ihres eigenen Pkw systematisch um bis zu 50 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie von Wissenschaftlern des RWI, der Universität Mannheim und der Yale University. Die von der Stiftung Mercator geförderte Forschung erscheint heute im renommierten Fachjournal „Nature“. Neben dem Wertverlust werden vor allem Fixkosten wie Steuern und Versicherungen sowie Reparaturkosten unterbewertet. Mehr Transparenz zu diesen Kosten könnte die Nachfrage nach E-Autos und öffentlichem Nahverkehr sowie die Anreize zum Radfahren steigern. Dies würde eine nachhaltige Verkehrswende beschleunigen.
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21.04.2020

Abstand zwischen Benzin- und Rohölpreisen hat sich während Corona-Krise vergrößert

Die Preise für Rohöl haben nicht zuletzt in Folge der Corona-Pandemie die tiefsten Werte seit Jahrzehnten erreicht. Die Preise für Kraftstoffe sind seither jedoch nicht im selben Maße gefallen, insbesondere die Dieselpreise. Das ergibt die Auswertung der Kraftstoff- und Rohölpreisdaten des Jahres 2020 im Rahmen des RWI-Benzinpreisspiegels. In der Regel folgen die Kraftstoffpreise den Preisen für Rohöl mit einer gewissen Verzögerung. Diese Verzögerung dauert bei Diesel ohne erkennbaren Grund immer noch an.
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08.04.2020

Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2020: Wirtschaft unter Schock – Finanzpolitik hält dagegen

Die Corona-Pandemie löst eine schwerwiegende Rezession in Deutschland aus. Die Wirtschaftsleistung wird in diesem Jahr um 4,2 Prozent schrumpfen. Das erwarten die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Frühjahrsgutachten. Für das kommende Jahr sagen sie eine Erholung und ein Wachstum von 5,8 Prozent voraus.
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01.04.2020

RWI-Präsident Schmidt zum Ko-Vorsitzenden des Deutsch-Französischen Rates der Wirtschaftsexperten gewählt

RWI-Präsident Christoph M. Schmidt ist von den deutschen Mitgliedern des Deutsch-Französischen Rates der Wirtschaftsexperten einstimmig zum deutschen Ko-Vorsitzenden des Rates gewählt worden. Der Rat ist unabhängig und soll insbesondere der deutschen und der französischen Regie-rung Empfehlungen zu wirtschaftspolitischen Themen geben, die im gemeinsamen Interesse beider Länder liegen.
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Presse-Archiv

Weitere Informationen

Pressemitteilungen dürfen im üblichen Rahmen genutzt werden, wobei der Bezug zum RWI deutlich sein muss.

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