Presse

Pressemitteilungen der vergangenen Jahre

15.02.2021

Mobilität: Zusätzliche Ladepunkte erhöhen die Nachfrage nach E-Autos

Ein Ausbau der Ladeinfrastruktur, wie ihn die Bundesregierung laut Medienberichten nun plant, könnte den Ausbau der Elektromobilität in Deutschland deutlich beschleunigen. Dies zeigt eine neue Studie des RWI. Demnach führen zusätzliche Ladepunkte zu einer signifikanten Zunahme von E-Autos, insbesondere in dicht besiedelten Gebieten. Schnellladestationen scheinen die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen besonders stark zu beeinflussen.
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10.02.2021

RWI-Studie: CO2-Steuer könnte PKW-Emissionen um mindestens 740.000 Tonnen pro Jahr reduzieren

Um die Emissionen von Fahrzeugen zu senken, wurde im Verkehrssektor zum 1. Januar die CO2-Steuer eingeführt. Wie sich die Preiserhöhung auf den Kraftstoffverbrauch auswirkt, ist bislang jedoch unklar. Eine neue Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung hat Mobilitätsdaten über einen Zeitraum von 15 Jahren analysiert. Das Ergebnis: Tatsächlich sinken die gefahrenen Kilometer und der Gesamtverbrauch, wenn Kraftstoff teurer wird. Dies gilt allerdings nur für Benzinautos. Bei Dieselfahrzeugen verändert sich der Verbrauch infolge von Preisschwankungen nicht.
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02.02.2021

Personalia: Prof. Dr. Dr. h. c. Reinhard F. Hüttl legt RWI-Verwaltungsratsvorsitz nieder

Prof. Dr. Dr. h. c. Reinhard F. Hüttl hat zum 1. Februar 2021 aus persönlichen Gründen sein Mandat als Mitglied des Verwaltungsrates des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und damit verbunden auch das Amt des Verwaltungsratsvorsitzenden niedergelegt.
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29.01.2021

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Leichte Abschwächung des Welthandels

Der Containerumschlag-Index des RWI und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im Dezember nochmals leicht auf nun 119 zurückgegangen. Der Containerumschlag scheint sich auf hohem Niveau zu stabilisieren.
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21.01.2021

Benzinpreise steigen nach CO2-Bepreisung und Mehrwertsteuererhöhung weniger als erwartet

Zu Jahresbeginn startete in Deutschland das Zeitalter der CO2-Bepreisung von fossilen Kraft- und Brennstoffen. Darüber hinaus ist der Mehrwertsteuersatz nach einer temporären Senkung wieder auf das ursprüngliche Niveau von 19 Prozent gestiegen. Dadurch sind die Preise an den Zapfsäulen gegenüber dem Ende des Jahres 2020 zwar gestiegen, bislang jedoch deutlich weniger als das nach Berechnungen des RWI zu erwarten gewesen wäre.
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12.01.2021

RWI-Studie: Anteil von Frauen in hochbezahlten Berufen steigt langfristig

In den vergangenen Jahrzehnten hat die Beschäftigung von Frauen in Deutschland deutlich zugenommen – besonders in hochbezahlten Berufen. So ist der Anteil von Frauen seit Ende der 1980er Jahre in den 20 Prozent der bestbezahlten Jobs um rund 75 Prozent gestiegen, in den übrigen Berufen dagegen nur um knapp 25 Prozent. Allerdings sind Frauen nicht im gleichen Maße in der Einkommensverteilung aufgestiegen. In hochbezahlten Berufen werden sie also tendenziell schlechter bezahlt als Männer. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. Die Studie deutet auch darauf hin, dass der überproportionale Anstieg der Beschäftigung von Frauen in hochbezahlten Berufen teilweise auf den technologischen Wandel zurückzuführen ist. Diese Entwicklung könnte weibliche Beschäftigte in Zukunft begünstigen.
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21.12.2020

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Erholung des Welthandels schwächt sich ab

Der Containerumschlag-Index des RWI und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im November leicht auf 121 zurückgegangen. Der Containerumschlag scheint sich auf hohem Niveau zu stabilisieren.
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16.12.2020

Stabiler Außenhandel und wirtschaftspolitische Maßnahmen mildern Folgen des Lockdowns

Das RWI geht davon aus, dass die deutsche Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 5,4 Prozent zurückgeht. Im September hatte es noch einen Rückgang von 4,7 Prozent erwartet. Grund für die Revision ist der erneute Lockdown zum Jahresende. Er sorgt mit dafür, dass die Produktion laut RWI-Prognose im vierten Quartal um 1,7 Prozent zurückgeht. Der Rückgang wäre deutlich stärker, wenn nicht ein günstiges internationales Umfeld und wirtschaftspolitische Maßnahmen die deutsche Konjunktur stützen würden. Für 2021 prognostiziert das RWI statt 4,5 jetzt 4,9 Prozent Wirtschaftswachstum, für 2022 einen Anstieg von 2,8 Prozent.
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10.12.2020

Kostenloser ÖPNV könnte Nutzung erheblich steigern

Kostenloser öffentlicher Nahverkehr findet in Deutschland breite Zustimmung. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Stiftung Mercator geförderte Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. Demnach sprechen sich 72 Prozent der Befragten für einen kostenlosen ÖPNV aus. Damit findet diese Maßnahme deutlich mehr Zustimmung als viele andere Vorschläge zur Eindämmung des Autoverkehrs.
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07.12.2020

Neue Studie: CO2-Preis von 100 Euro könnte Zustimmung finden

Im Januar wird erstmals ein CO2-Preis für den Verkehrs- und Wärmesektor in Deutschland eingeführt. Er soll zunächst 25 Euro pro Tonne CO2 betragen und bis 2026 auf mindestens 55 Euro steigen. Eine Befragung unter rund 6.500 deutschen Haushalten im Auftrag des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Kooperation mit dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und der University of Oxford zeigt: Bislang wird nur ein relativ niedriger CO2-Preis von einer Mehrheit unterstützt, ein Preis von 50 Euro pro Tonne CO2 wird aktuell mehrheitlich abgelehnt. Allerdings hängt die Zustimmung stark von der Verwendung der Einnahmen ab. Würden die Einnahmen durch die CO2-Bepreisung in Form von pauschalen Transfers an die Bevölkerung zurückerstattet, könnte selbst ein CO2-Preis von 100 EUR pro Tonne mehrheitlich unterstützt werden.
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