#CoronaVirusUpdate – Daten

Daten

 

Neuigkeiten vom 1. Juli

NRW-Konjunkturbericht: NRW-Wirtschaft löst sich aus dem Shutdown (PDF)

Der am 1. Juli von NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart vorgestellte NRW-Konjunkturbericht geht davon aus, dass die NRW-Wirtschaft 2020 weniger stark einbrechen wird als die deutsche insgesamt. Im Jahresdurchschnitt dürfte das BIP in NRW um 5,5 Prozent sinken.

 

Neuigkeiten vom 10. Juni

Ein neuer RWI Daten-Fokus von RWI-Forscherin Sandra Schaffner zeigt anhand kleinräumiger Daten auf, in welchen Gegenden der Anteil älterer Personen besonders hoch ist - und somit auch die Gefahr, dass das Coronavirus hier größere Schäden anrichten könnte. Die Rheinische Post berichtete (Bezahlartikel).

Zum RWI Daten-Fokus
 

Neuigkeiten vom 30. April

Abbildung 1: Täglicher Stromverbrauch in Deutschland

Wie stark die wirtschaftliche Aktivität in Deutschland durch COVD19 gebremst wurde, lässt sich gut am Stromverbrauch ablesen (Abbildung 1). Bis Mitte März unterschied sich dieser kaum vom Durchschnitt der fünf Jahre davor. Seitdem ist er deutlich geringer, besonders in der Osterwoche.

In den vergangenen Tagen zeigt sich trotz erster Lockerungen der Beschränkungen noch keine Annäherung an den Durchschnitt der Vorjahre. Wir sind also weiterhin weit von einer Normalisierung der Wirtschaft entfernt.

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Neuigkeiten vom 28. April

Grafik: Immobilienpreise in Deutschland seit 2008

Wie könnten sich die Preise von Immobilien in der Coronakrise entwickeln? Die RWI-Wissenschaftlerinnen Sandra Schaffner und Larissa Klick vergleichen auf FOCUS Online die aktuellen Daten mit denen aus der Finanzkrise.

"Einbruch, dann Boom: Deutschlands Immobilien werden nach der Krise noch attraktiver" - Gastbeitrag auf Focus Online
 

Neuigkeiten vom 23. April

Schaubild 1: UK, England & Wales: Todeszahlen

  • Auch in Woche 15 (6.-12. April) lag die Zahl der COVID-19-Todesfälle im Vereinigten Königreich um 8000 über dem langjährigen Mittel. Die JHU CSSE meldet derzeit insgesamt 18000 Todesfälle. Angesichts der überhöhten Mortalität in den Wochen 14 und 15 scheint die Zahl der Todesfälle im Vereinigten Königreich zu niedrig angegeben zu sein. (Schaubild 1)
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Roland Döhrn: Schätzung von Mortalitätsraten gemeldeter COVID 19 Infektionen für Deutschland (Preprint auf Researchgate.net)
 

Neuigkeiten vom 31. März

Schaubild 1: Fahrzeugproduktion in Südkorea

Schaubild 2: Einzelhandelsumsätze eingebrochen

  • In Südkorea ist das Leben bislang weit weniger eingeschränkt als in Europa. Dennoch ist auch dort eine Rezession zu erwarten. Neue Daten zeigen: Die Fahrzeugproduktion - eine Schlüsselindustrie - ist im Februar stark zurückgegangen. (Schaubild 1)
  • Auch der Konsum ging zurück. Die Umsätze im Einzelhandel lagen fast 5 Prozent unter dem Vorjahreswert. (Schaubild 2)
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Beitrag vom 19. März

Schaubild 1: Wöchentliche Autoverkäufe und Registrierungen in China

Corona-Epidemie schwächt deutsche Wirtschaft - Pressemitteilung vom 19. März
  • Erste Anzeichen für eine Belebung der chinesischen Wirtschaft: Die wöchentlichen Autoverkäufe sind zum vierten Mal in Folge gestiegen. Allerdings sind sie vom normalen Niveau noch weit entfernt.
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Beitrag vom 18. März

Schaubild 1: Containerumschlag in asiatischen Häfen

  • In Shanghai wurden im Februar fast 20% weniger Container verladen - wohl aufgrund fehlender Arbeiter in den Häfen. In Hongkong und Singapur stiegen die Zahlen dagegen anDer Rückgang des Außenhandels aufgrund reduzierter Produktion steht noch aus. (Schaubild 1)
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Beitrag vom 17. März

 

Beitrag vom 16. März

Schaubild 1: Touristenaufkommen in Hongkong

Schaubild 2

Schaubild 2: Industrieproduktion in China

Schaubild 1
  • Infolge des Corona-Virus ist die Industrieproduktion in China im Januar und Februar im Vergleich zum Vorjahr um 13% gesunken. (Schaubild 1)
  • Obwohl die Zahl der COVID19-Fälle in Hongkong bisher gering war, sind die wirtschaftlichen Folgen katastrophal. Die Zahl der ankommenden Touristen, die aufgrund der Proteste bereits im Jahr 2019 zurückgegangen war, lag im Februar 95% unter dem Vorjahreswert. (Schaubild 2)
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Beitrag vom 12. März 2020


Schaubild 1: Autoproduktion in China


Schaubild 2: Wöchentliche Autoverkäufe & Registrierungen in China


Schaubild 3: Stahlproduktion in China


Schaubild 4: Lagerbestände an Stahl in China

  • In der chinesischen Automobilindustrie standen die Produktionsbänder im Februar weitgehend still. Die Produktion lag 80 Prozent unter der des Vorjahresmonats. (Schaubild 1)
  • Die Autoverkäufe in der ersten Märzwoche deuten darauf hin, dass sich der chinesische Automarkt bis jetzt nicht belebt hat. (Schaubild 2)
  • Dies hat Konsequenzen für Deutschland: Erstens ist China ein wichtiger Exportmarkt – 12 Prozent der deutschen PKW-Exporte gingen 2019 nach China. Zweitens sind auch die Standorte deutscher Unternehmen von dem Rückgang betroffen. Dies drückt auf die Gewinne der deutschen Autobranche.
  • Auch die chinesische Stahlindustrie leidet immer stärker unter der Corona-Krise. Sie ist eine wichtige Zulieferbranche der Automobilindustrie sowie der in China bedeutsamen Bauwirtschaft und damit nah am Puls der chinesischen Konjunktur.
  • Im Februar ist die Stahlproduktion zurückgegangen. In der zweiten Februarhälfte wurden im Durchschnitt nur 1,8 Millionen Tonnen je Tag produziert (Schaubild 3). Das sind etwa neun Prozent weniger als im Jahresdurchschnitt 2019.
  • Gleichzeitig konnte die reduzierte Produktion nicht vollständig abgesetzt werden. Die Stahllager waren daher Ende Februar so gut gefüllt wie noch nie (Schaubild 4).

RWI-Konjunkturchef Prof. Dr. Roland Döhrn sagt dazu: „Beide Entwicklungen zusammengenommen vermitteln einen Eindruck, wie stark die Wirtschaftsaktivität in China durch die Corona-Epidemie zurückgefahren wurde. Auch für Deutschland müssen wir von einem Rückgang der Produktion ausgehen. Wie ausgeprägt er sein wird, lässt sich derzeit aber nur schwer prognostizieren.“

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Beitrag vom 9. März 2020

China meldete im Februar Daten über Exporte und Importe. Die Exporte gingen um 17 Prozent und die Importe um 4 Prozent zurück. Jedoch bedürfen die Daten einer gewissen Interpretation. Anders als in der Vergangenheit wurden nur aggregierte Daten für die Monate Januar und Februar veröffentlicht.

Bei den Exporten ist zu erwarten, dass die Auswirkungen von COVID-19 im Januar begrenzt waren. Die Situation verschärfte sich um den 20. Januar herum. Am 25. Januar begannen die Neujahrsfeierlichkeiten. Während des Neujahrs ist die wirtschaftliche Aktivität ohnehin gering, weswegen der Rückgang hauptsächlich im Februar stattfand.

Der Importrückgang war gering, da viele Güter bereits auf dem Weg nach China waren, als sich die Situation um COVID-19 verschlimmerte. Daher drücken die Zahlen noch nicht den Rückgang der chinesischen Importnachfrage aus.

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Beitrag vom 5. März 2020

Autoverkäufe zeigen die Stimmung der Verbraucher gut an. In China lagen sie im Februar fast bei Null. Dies zeigt, wie sehr die normale Wirtschaftstätigkeit durch den Coronavirus und die Reaktion der Politik darauf gestört wird.

Es bleibt abzuwarten, ob der leichte Anstieg der Verkäufe gegen Ende Februar auf eine Nomalisierung hindeutet.

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Beitrag vom 3. März 2020

Vietnam ist nicht das wichtigste Reiseziel für Touristen in Ostasien, aber das erste, das Daten liefert. Die Touristenankünfte im Februar zeigen, wie sich die wirtschaftlichen Folgen von COVID-19 auf die gesamte Region ausbreiten. Sie gingen um mehr als 20 Prozent zurück.

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Beitrag vom 2. März 2020

Der Einkaufsmanagerindex ist der erste Wirtschaftsindikator für China, der die Zeit nach dem Ausbruch von COVID-19 vollständig abdeckt. Im Januar lag er etwas über 50, was zeigt, dass die Wirtschaft zu Beginn des Monats, als die Daten erhoben wurden, noch immer wuchs.

Im Februar weist er den stärksten Rückgang auf, der je in China beobachtet wurde. Im Dienstleistungssektor fiel er auf 30,1, im verarbeitenden Gewerbe auf 35,7. Beides weisen auf eine starke Schrumpfung der Wirtschaftstätigkeit hin.

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