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Aktuelle Pressemitteilungen

12.01.2021

RWI-Studie: Anteil von Frauen in hochbezahlten Berufen steigt langfristig

In den vergangenen Jahrzehnten hat die Beschäftigung von Frauen in Deutschland deutlich zugenommen – besonders in hochbezahlten Berufen. So ist der Anteil von Frauen seit Ende der 1980er Jahre in den 20 Prozent der bestbezahlten Jobs um rund 75 Prozent gestiegen, in den übrigen Berufen dagegen nur um knapp 25 Prozent. Allerdings sind Frauen nicht im gleichen Maße in der Einkommensverteilung aufgestiegen. In hochbezahlten Berufen werden sie also tendenziell schlechter bezahlt als Männer. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. Die Studie deutet auch darauf hin, dass der überproportionale Anstieg der Beschäftigung von Frauen in hochbezahlten Berufen teilweise auf den technologischen Wandel zurückzuführen ist. Diese Entwicklung könnte weibliche Beschäftigte in Zukunft begünstigen.
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21.12.2020

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Erholung des Welthandels schwächt sich ab

Der Containerumschlag-Index des RWI und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im November leicht auf 121 zurückgegangen. Der Containerumschlag scheint sich auf hohem Niveau zu stabilisieren.
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16.12.2020

Stabiler Außenhandel und wirtschaftspolitische Maßnahmen mildern Folgen des Lockdowns

Das RWI geht davon aus, dass die deutsche Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 5,4 Prozent zurückgeht. Im September hatte es noch einen Rückgang von 4,7 Prozent erwartet. Grund für die Revision ist der erneute Lockdown zum Jahresende. Er sorgt mit dafür, dass die Produktion laut RWI-Prognose im vierten Quartal um 1,7 Prozent zurückgeht. Der Rückgang wäre deutlich stärker, wenn nicht ein günstiges internationales Umfeld und wirtschaftspolitische Maßnahmen die deutsche Konjunktur stützen würden. Für 2021 prognostiziert das RWI statt 4,5 jetzt 4,9 Prozent Wirtschaftswachstum, für 2022 einen Anstieg von 2,8 Prozent.
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10.12.2020

Kostenloser ÖPNV könnte Nutzung erheblich steigern

Kostenloser öffentlicher Nahverkehr findet in Deutschland breite Zustimmung. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Stiftung Mercator geförderte Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. Demnach sprechen sich 72 Prozent der Befragten für einen kostenlosen ÖPNV aus. Damit findet diese Maßnahme deutlich mehr Zustimmung als viele andere Vorschläge zur Eindämmung des Autoverkehrs.
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07.12.2020

Neue Studie: CO2-Preis von 100 Euro könnte Zustimmung finden

Im Januar wird erstmals ein CO2-Preis für den Verkehrs- und Wärmesektor in Deutschland eingeführt. Er soll zunächst 25 Euro pro Tonne CO2 betragen und bis 2026 auf mindestens 55 Euro steigen. Eine Befragung unter rund 6.500 deutschen Haushalten im Auftrag des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Kooperation mit dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und der University of Oxford zeigt: Bislang wird nur ein relativ niedriger CO2-Preis von einer Mehrheit unterstützt, ein Preis von 50 Euro pro Tonne CO2 wird aktuell mehrheitlich abgelehnt. Allerdings hängt die Zustimmung stark von der Verwendung der Einnahmen ab. Würden die Einnahmen durch die CO2-Bepreisung in Form von pauschalen Transfers an die Bevölkerung zurückerstattet, könnte selbst ein CO2-Preis von 100 EUR pro Tonne mehrheitlich unterstützt werden.
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24.11.2020

Schulen spielen bislang eine untergeordnete Rolle in der Verbreitung des Coronavirus

Die Schulferien im Sommer und Herbst hatten keinen signifikanten Einfluss auf die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus in Deutschland. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie von Uta Schönberg, Kirill Borusyak und Clara von Bismarck-Osten, die am University College London (UCL) und am Centre for Research and Analysis of Migration (CReAM) forschen.
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24.11.2020

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Kräftiger Anstieg im Oktober

Der Containerumschlag-Index des RWI und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im Oktober erneut kräftig auf 122,6 gestiegen. In allen Regionen sind Zuwächse zu verzeichnen.
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04.11.2020

Statement von RWI-Präsident Christoph M. Schmidt zu den US-Präsidentschaftswahlen

Der unklare Wahlausgang der US-Präsidentschaftswahl ist auch für US-Handelspartner wie Deutschland eine schwierige Situation, die von großer Unsicherheit geprägt ist.
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30.10.2020

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Welthandel legt kräftig zu, Index erreicht Allzeithoch

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im September weiter auf 119,7 gestiegen und erreicht damit ein Allzeithoch.
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20.10.2020

Psychische Probleme führen häufig zu Trennungen

Wird ein Partner körperlich krank, wirkt sich das nicht auf die Stabilität der Beziehung aus. Psychische Probleme hingegen machen eine Trennung deutlich wahrscheinlicher. Das zeigt eine neue Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und der Universität Erlangen-Nürnberg.
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Weitere Informationen

Pressemitteilungen dürfen im üblichen Rahmen genutzt werden, wobei der Bezug zum RWI deutlich sein muss.

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