RWI Daten-Fokus

In der Reihe RWI Daten-Fokus werden Datensätze des Forschungsdatenzentrums (FDZ) Ruhr am RWI ausgewertet und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

 

Wo die Risikogruppen wohnen

Ältere Menschen gelten in der Corona-Pandemie als besonders gefährdet. In Stadtvierteln mit einem hohen Anteil älterer Bewohner ist die Gefahr einer Ausbreitung des Virus mit vielen schweren Verläufen deshalb vergleichsweise groß. Zugleich wohnen dort weniger junge Nachbarn, die Erledigungen für die Älteren übernehmen können. Der Anteil älterer Personen an der Gesamtbevölkerung unterscheidet sich nicht zur zwischen Stadst und Land. Selbst innerhalb einzelner Städte und Landkreise variiert die Altersstruktur stark. Mehr

Der Einfluss der Corona-Krise auf die Immobilienpreise

Durch die Corona-Pandemie dürften die Immobilienpreise deutschland- weit sinken. Am stärksten wird sich das in hochpreisigen Regionen wie München, Hamburg und Stuttgart bemerkbar machen. Der Effekt könnte aber nur von kurzer Dauer sein. Zudem deuten die Erfahrungen aus der Finanz- und Wirtschaftskrise darauf hin, dass Mieten von einem Preisverfall kaum betroffen sein werden. Mehr

Immobilien: Kaufpreise steigen noch schneller als Mietpreise

Zahlreiche Medien haben über sinkende Mietpreise im ersten Quartal 2019 berichtet. Allerdings ist dieser leichte Rückgang vor allem durch ein geringeres Angebot von Wohnungen in teuren Regionen zu erklären, zeigt eine Datenanalyse des FDZ Ruhr. Unter Berücksichtigung der Regionen und der Beschaffenheit der Wohnungen sind die Mietpreise weiter angestiegen – wenn auch weniger stark als in den beiden Vorjahren. Seit Anfang 2008 haben die Mieten in Deutschland um durchschnittlich knapp 35 Prozent zugelegt. Noch stärker fiel der Anstieg der Kaufpreise für Wohnungen aus. Mehr

Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet

Städte und Kreise des Ruhrgebietes liegen bei bundesweiten Regionen-Rankings meist auf den hinteren Plätzen. Solche kreis- bzw. stadtweiten Daten berücksichtigen jedoch nicht die deutlichen innerstädtischen Unterschiede. Eine Analyse des FDZ Ruhr am RWI zeigt diese kleinräumigen Unterschiede deutlich: So liegt die Arbeitslosenquote in den äußeren Regionen des Ruhrgebietes unter 5% und damit unter dem Bundesdurchschnitt. Mehr

Benzin ist in Großstädten nicht grundsätzlich teurer

Benzin kostet an Tankstellen in Großstädten nicht grundsätzlich mehr als in ländlichen Gebieten. Obwohl es in dicht besiedelten Gegenden mehr Tankstellen gibt, sind die Benzinpreise dort aber auch nicht grundsätzlich billiger. Anders ist es an Autobahnen: Dort sind die Benzinpreise in den Streckenabschnitten am höchsten, wo sich nur wenige Tankstellen befinden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Analyse des FDZ Ruhr am RWI. Mehr

Im Ruhrgebiet kleinräumig bedeutende Unterschiede bei der Verteilung von Menschen mit Migrationshintergrund

Bei der Integration von Migrantinnen und Migranten in Deutschland spielt auch deren räumliche Verteilung eine Rolle. Eine aktuelle Analyse des FDZ Ruhr am RWI mittels einer Rasterdarstellung auf Ein-Quadratkilometer-Ebene zeigt für das zentrale Ruhrgebiet, dass Menschen mit Migrationshintergrund dort häufig in den nördlichen Stadtteilen leben, Stadtgrenzen aber offenbar nur wenig Einfluss auf ihre räumliche Verteilung haben. Mehr

Divergierende Mietpreisentwicklung in Berlin

Die Mietpreisentwicklung erregt in Deutschland weiterhin besondere Aufmerksamkeit. Eine Klage gegen die einheitliche Kappungsgrenze in Berlin wurde kürzlich durch den Bundesgerichtshof verworfen. Begründet wurde die Klage mit der sehr heterogenen Wohnungsknappheit in Berlin, die eine einheitliche Kappungsgrenze unsinnig erscheinen lässt. Vor diesem Hintergrund beschreibt die vorliegende Analyse die Entwicklung der Mietpreise in Berlin auf der Ein-Quadratkilometer-Ebene. Mehr

Weitere Informationen

Aus der "Fundgrube" wird der "RWI Daten-Fokus": Unter diesem Namen finden Sie auch künftig Auswertungen von kleinräumigen Daten des FDZ Ruhr am RWI zu politisch und gesellschaftlich relevanten Themen.

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