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Projekt

Verbundvorhaben: CO2-Preis – Analyse der kurz- und langfristigen Wirkungen unterschiedlicher CO2-Bepreisungs-Varianten auf Gesellschaft und Volkswirtschaft/ Teilvorhaben: Analyse von Akzeptanz- und Verteilungsaspekten

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die kurz- und langfristigen Auswirkungen verschiedener CO2-Bepreisungs-Varianten auf Gesellschaft und Volkswirtschaft in Deutschland aufzuzeigen. Das RWI erarbeitet in diesem Projekt Aussagen zu Akzeptanz- und Verteilungsaspekten einer CO2-Bepreisung für die Bereiche Wärme und Verkehr. Mithilfe empirischer Haushaltsdaten wird untersucht, welche Faktoren die Akzeptanz einer CO2-Bepreisung beeinflussen und wie diese mit unterschiedlichen CO2-Bepreisungs-Varianten und verschiedenen Möglichkeiten der Einnahmenverwendung interagieren. Die Ermittlung der individuellen Präferenzen bezüglich der CO2-Bepreisungs- und Rückverteilungsvarianten erfolgt dabei anhand von Discrete-Choice Experimenten. Des Weiteren wird im Hinblick auf Verteilungswirkungen der verschiedenen Bepreisungs-Varianten mithilfe aktueller Haushaltsdaten und Mikrosimulationen untersucht, in welchem Ausmaß Haushalte ihren Energieverbrauch infolge von Preisänderungen anpassen. Hierbei werden insbesondere die Verteilungswirkungen für bestimmte soziodemographische Gruppen berücksichtigt.


Projekt-Webseite



Projektstart:
01. Mai 2020

Projektende:
30. April 2023

Projektleitung:
Prof. Dr. Stephan Sommer

Projektmitarbeitende:
Prof. Dr. Manuel Frondel, Kathrin Kaestner

Projektpartner:
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung , Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universität Stuttgart, Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende

Auftraggeber:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie