Die ökonomischen Wirkungen der Förderung Erneuerbarer Energien:
Erfahrungen aus Deutschland
Endbericht, 12. Oktober 2009
Die Aussicht auf eine umweltfreundliche, unerschöpfliche und am Ende auch wirtschaftliche
Energieversorgung hat eine wachsende Zahl von Industrieländern dazu
veranlasst, Fördersysteme für die bislang zumeist noch nicht wettbewerbsfähige Stromerzeugung auf Basis von Erneuerbaren Energietechnologien zu etablieren.
Das deutsche System, technologiespezifische und in der Regel über 20 Jahre hinweg fixe Vergütungen für die vorrangige Einspeisung von grünem Strom in das öffentliche Netz zu gewähren, gilt hierbei weltweit als vorbildliches Fördermodell, das in zahlreichen Ländern Nachahmung gefunden hat. Dieser Artikel schätzt die Nettokosten
dieser Förderung und diskutiert deren Beschäftigungs- und Klimaschutzwirkungen. Im Ergebnis zeigt sich, dass die deutsche Förderpolitik in Form eines
Einspeisevergütungssystems, das rechtlich auf dem seit 1. April 2000 geltenden
Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) basiert, keine kosteneffiziente Art ist, die Erneuerbaren Energien im Energieportfolio eines Landes zu etablieren. Stattdessen
bringt dieser Fördermechanismus ...
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