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„Grüner“ Strom gleich guter Strom? Warum Solarförderung ein teurer Irrtum ist

von Manuel Frondel, Christoph M. Schmidt und Colin Vance

04/2014, 19 S./p., ISBN 978-3-86788-538-6

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Zusammenfassung

In den vergangenen Jahren erlebte Deutschland einen Solarboom. Stark fallende Preise für Solarmodule sowie die hohen Einspeisevergütungen führten dazu, dass die Photovoltaik (PV) massiv ausgebaut wurde. Dies ist entgegen erster Intuition keine gute, sondern eine gefährliche Entwicklung: In Summe und in heutigen Preisen müssen die deutschen Stromverbraucher über höhere Stromrechnungen rund 111 Mrd. Euro für die zwischen April 2000 und Ende 2013 installierten PV-Anlagen zahlen. Den immensen Kosten stehen dabei bedauerlicherweise nur geringe positive Umweltwirkungen gegenüber. Die zahlreichen Insolvenzen von Solarunternehmen haben zudem gezeigt, dass der durch die Förderung ausgelöste (Brutto-) Beschäftigungseffekt nicht nachhaltig war. Um eine durch solch eklatante Fehlentwicklungen ausgelöste Abkehr breiter Bevölkerungsschichten von der Energiewende zu verhindern, empfehlen wir, an Stelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ein alternatives Instrument zur kosteneffizienteren Förderung erneuerbarer Energien einzusetzen. Der weitere PV-Ausbau sollte in jedem Fall schnellstmöglich gestoppt werden, anstatt ihn weiterhin – und in Form des Eigenverbrauchs von Solarstrom sogar in zunehmend stärkerem Maße – zu fördern.

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