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RWI Materialien 72

Bedeutung der Krankenhäuser in privater Trägerschaft – 2012

von Boris Augurzky, Andreas Beivers und Rosemarie Gülker

06/2012, 59 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-382-5

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Zusammenfassung

Die Privatisierung von Krankenhäusern, d.h. der Trägerwechsel von kommunalen und privat-freigemeinnützigen hin zu privat-gewinnorientierten Trägern wird seit Beginn dieser Entwicklung Anfang der 1990er Jahre kontrovers diskutiert. Zur Versachlichung der Debatte wurde im Jahr 2009 das Faktenbuch „Bedeutung der Krankenhäuser in privater Trägerschaft “ mit Daten aus dem Jahr 2006 erstellt. Ziel war eine wissenschaftlich fundierte Bewertung der Krankenhausprivatisierung in Deutschland durch Darstellung und Auswertung relevanter Kennziffern zum Krankenhausmarkt, differenziert nach Trägerschaft.

Das vorliegende, aktualisierte Faktenbuch hat sich zum Ziel gesetzt, erstens die bereits mit Daten aus dem Jahr 2006 durchgeführten Analysen auf die aktuelle Datenbasis aus dem Jahr 2009 zu stellen, zweitens zusätzliche Themen zu beleuchten und drittens die Stichprobe nur auf die Krankenhäuser mit einem Versorgungsauftrag zu beschränken. Universitätskliniken werden dabei herausgerechnet, weil sie neben der Krankenversorgung auch der Forschung und Lehre nachgehen, sodass ihre Kennzahlen nicht direkt mit nicht-universitären Krankenhäusern verglichen werden können. Ebenso werden rein psychiatrische oder psychotherapeutische sowie reine Tages- und Nachtkliniken aus der Analyse entfernt. Die Untersuchung beschränkt sich dabei auf empirisch beobachtbare Einflussfaktoren der Krankenhausprivatisierung. Es kann sich daher naturgemäß nur um einen Teil aller denkbaren Einfl ussfaktoren handeln.

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