Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #659

Business Cycle Synchronization in the EMU: Core vs. Periphery

von Ansgar Belke, Clemens Domnick und Daniel Gros

UDE, 10/2016, 46 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-765-6 DOI: 10.4419/86788765

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Zusammenfassung

Dieser Beitrag analysiert die Synchronisierung der Konjunkturzyklen in der Europäischen Währungsunion (EWU) mit Fokus auf das Kern-Peripherie Paradigma seit Ausbruch der globalen Finanzkrise. Eine hohe Korrelation der Konjunkturzyklen innerhalb einer Währungsunion ist wünschenswert, unter anderem um die Stabilisierungsfunktion der Geldpolitik zu erleichtern. Auf Basis eines vierteljährlichen Korrelationsindex von Cerqueira (2013) zeigen unsere Panelschätzungen, dass sich die Korrelation der Konjunkturzyklen innerhalb der Kernländer seit 2007Q4 erhöht hat. Im selben Beobachtungszeitraum hat die Synchronisierung der Konjunkturzyklen der Peripherieländer sowohl untereinander als auch im Vergleich zu anderen Referenzgruppen (Kern-, EWU- als auch nicht-EWU-Länder) jedoch abgenommen. Korrelationskoeffizienten sowie nichtparametrische Schätzungen bestätigen diese Ergebnisse. Neben der abnehmenden Synchronisierung finden wir große Unterschiede in den Amplituden der nationalen Konjunkturzyklen, welche die Durchführung der gemeinsamen Geldpolitik erschweren.

JEL-Classification: E32, F15, R23

Keywords: Business cycles; core-periphery; EMU; local polynomial regressions; synchronicity; common monetary policy

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