Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #624

Hospital Competition with Heterogeneous Patient Groups – Incentives and Regulation

von Markus Vomhof

UDE, 07/2016, 26 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-726-7 DOI: 10.4419/86788726

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Zusammenfassung

Im Wettbewerb stehende Krankenhäuser könnten nicht nur Qualität, sondern auch ihr Spezialisierungsprofil nutzen, um attraktiver für Patienten zu werden. Wir wenden ein Hotelling Duopol mit vertikaler und horizontaler Differenzierung an, wobei erstere als Qualität und letztere als Spezialisierung interpretiert wird, um die optimale Allokation für Krankenhäuser in beiden Dimensionen zu untersuchen. Um Heterogenität in Präferenzen und im Gesundheitsstatus zu beachten, werden zwei Patientengruppen eingeführt. Diese Gruppen unterscheiden sich in zwei Parametern, (i) den Behandlungskosten und (ii) der Präferenz für eine gute Übereinstimmung zwischen den Bedürfnissen der Patienten und der Spezialisierung der Krankenhäuser. Zudem bestimmen wir das optimale Vergütungssystem, das mit Hilfe eines Regulators erreicht werden kann. Die Ergebnisse zeigen, dass die Spezialisierungsentscheidung von Krankenhäusern durch zwei Relationen bestimmt wird: Welche Gruppe ist für Krankenhäuser profitabler und welche Gruppe ist mit der stärkeren Präferenz für eine gute Übereinstimmung ausgestattet. Das Vergütungssystem des Regulators weicht von einer reinen Kostenaufteilung ab. Der Regulator möchte eine höhere Qualität erreichen, indem er die Heterogenität in den Präferenzen ausnutzt.

JEL-Classification: I11, I18, L13

Keywords: Hospital competition; heterogeneity; hotelling-duopoly; regulation

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