Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #620

House Prices and Interest Rates – Bayesian Evidence from Germany

von Christoph Hanck und Jan Prüser

RGS, UDE, 06/2016, 42 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-722-9 DOI: 10.4419/86788722

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Zusammenfassung

Diese Studie verwendet ein Bayesianisches VAR (BVAR), um zu zeigen, dass der
jüngste Hauspreisboom in Deutschland durch fallende Zinsen erklärt werden
kann und dass ein höheres Zinsniveau wahrscheinlich zu einem Ende des Booms
führen würde. Dies impliziert einen potentiellen Nachteil der aktuellen
Geldpolitik der EZB. Die a priori Information schrumpft die BVAR Modellparameter
in Richtung eines naiven Benchmarks. In einer Simulationsstudie
vergleichen wir die frequentistischen Eigenschaften von zwei
nützlichen Strategien, um den Informationsgehalt des Priors zu wählen.
Die Studie zeigt, dass a priori Informationen helfen können, um präzisere
Schätzungen von Impuls-Antwort-Funktionen in kleinen Stichproben zu
erhalten. Um die relevanten Kontrollvariablen auszuwählen, verwenden wir
ein neues Bayesianisches Variablen Auswahlverfahren von Ding und Karlsson
(2014). Neben Impuls-Antwort-Funktionen und Varianzzerlegungen
benutzen wir Bayesianische bedingte Prognosen, um den hypothetischen Effekt
von steigenden Zinsen auf Häuserpreise zu analysieren. Dieser Ansatz
hat den entscheidenden Vorteil, nicht von der Anordnung der Variablen
abhängig zu sein.

JEL-Classification: C11, C32, C53, E37,

Keywords: Bayesian VAR; shrinkage; house prices

Hoch