Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #612

Heterogeneous Effects of High School Peers on Educational Outcomes

von Silvia Mendolia, Alfredo Paloyo und Ian Walker

RWI, 03/2016, 43 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-709-0 DOI: 10.4419/86788709

download

Zusammenfassung

Durch die Zusammenführung des "Longitudinal Study of Young People in England" (LSYPE) Datensatzes und des "National Pupil Database" Datensatzes soll der Zusammenhang von Begabung im Umfeld des Schülers und dessen schulischen Leistungen untersucht werden. Insbesondere konzentriert sich die Untersuchung auf den Effekt von der Begabung des Umfeldes - messbar durch Testergebnisse der (Mit-)Schüler im Alter von 14 Jahren - auf die Wahrscheinlichkeit des Besuchs einer Universität, bzw. auf Testergebnisse im Alter von 16 und 18 Jahren. Die Identifikationsstrategie basiert auf der Messung der Begabung des Umfeldes des Umfeldes der Schüler. Im Speziellen wird das Umfeld derjenigen Schüler, die zusammen mit einem Individuum die High School besucht haben, beleuchtet, indem Schüler ausgewählt werden, die mit diesen - jedoch nicht mit dem Individuum - die Grundschule, jedoch nicht die High School besucht haben. Diese "peers-of-peers" Begabung wird genutzt, indem Testergebnisse im Alter von 14 Jahren mit Testergebnissen im Alter von elf Jahren instrumentiert werden. Weiterhin werden Quantilsregressionen genutzt, um die Höhe des Einflusses von Mitschülern an verschiedenen Punkten der Ergebnisverteilung herauszuarbeiten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Begabung der Mitschüler einen leichten Einfluss auf die Testergebnisse mit 16 bzw. 18 Jahren hat. Besonders groß ist der negative Einfluss auf die Ergebnisse eines Individuums an einer High School mit einem hohen Anteil vergleichsweise "schlechter" Mitschüler. Weiterhin konnte ein stärkerer Effekt auf Schüler am unteren Ende der Notenverteilung festgestellt werden, insbesondere im Alter von 16 Jahren.

JEL-Classification: I20, J24

Keywords: Peer effects; instrumental variables; test scores

Hoch