Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #606

Do Welfare Dependent Neighbors Matter for Individual Welfare Dependency?

von Thomas K. Bauer und Rui Dang

RGS Econ, RUB, RWI, 02/2016, 11 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-703-8 DOI: 10.4419/86788703

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Zusammenfassung

Diese Studie untersucht den Einfluss der Nachbarschaft auf das individuelle Verhalten in Bezug auf die Inanspruchnahme von Sozialleistungen. Diesbezügliche Effekte werden durch ein linear-in-means Nachbarschaftsmodell geschätzt, das sich methodisch an der von Bayer und Ross (2009) vorgeschlagenen Identifikationsstrategie orientiert. Die empirische Analyse basiert auf einem einzigartigen Datensatz, der sich aus dem Sozioökonomischen Panel und georeferenzierten Daten, die auf PLZ-Ebene aggregiert wurden, zusammensetzt. Die Resultate deuten darauf hin, dass der individuelle Bezug von Sozialleistungen positiv mit der Empfängerquote der Nachbarschaft korreliert ist. D.h., ein 1%-iger Anstieg der Sozialleistungsempfängerquote in der Nachbarschaft erhöht ceteris paribus die individuelle Wahrscheinlichkeit des Bezuges um 0.97%.

JEL-Classification: I38, R23

Keywords: Neighborhood effects; welfare use; non-random sorting

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