Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #588

Preferences over Bank and Family Loans in Rural Rwanda

von Jörg Peters, Annekathrin Schoofs und Maximiliane Sievert

RWI, 11/2015, 12 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-683-3 DOI: 10.4419/86788683

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Zusammenfassung

Informelle Familienkredite in Entwicklungsländern werden oftmals sehr kritisch gesehen, da sie hohe soziale und ökonomische Kosten mit sich bringen. Insbesondere die Argumente um die finanzielle Einbindung von Menschen und die Regulierung des informellen Finanzsektors heizen die politische Debatte weiter an. In einem Experiment im ländlichen Ruanda untersuchen wir deshalb die Zahlungsbereitschaft für Bank- und Familienkredite. Dafür haben wir einer Stichprobe von 480 Haushalten nach dem Zufallsprinzip hypothetische Bank- und Familienkredite angeboten. Die Ergebnisse zeigen, dass keine Präferenz für formelle Kredite gegenüber informellen Krediten besteht. Es lässt sich daraus ableiten, dass auch wenn formelle Kredite zugänglich wären, trotzdem Anreize bestünden informelle Finanzinstrumenten zu nutzen.

JEL-Classification: D14, O17

Keywords: Informal finance; family loans; bank loans; social collateral; willingness-to-pay

Veröffentlicht als:

Peters, J., A. Schoofs und M. Sievert (2016), Preferences over Bank and Family Loans in Rural Rwanda. Journal of International Development 28 (4): 623-630.

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