Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #550

Income Shocks or Insurance - What Determines Consumption Inequality?

von Johannes Ludwig

RGS, RUB, 04/2015, 33 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-628-4 DOI: 10.4419/86788628

download

Zusammenfassung

Entgegen der Vorhersage ökonomischer Theorie reagiert die Ungleichheit des Haushaltskonsums in den USA nicht auf den Anstieg der Einkommensungleichheit der letzten drei Jahrzehnte. Dieses Papier untersucht, ob eine Veränderung der Art der Einkommensungleichheit – von permanenter zu transitorischer – dafür verantwortlich ist oder eine Veränderungen in der Fähigkeit der Haushalte, Einkommensschocks abzufedern. Ein Maß für Haushaltskonsum wird in die Daten der Panel Study of Income Dynamics imputiert, um einen Paneldatensatz für die Jahre 1980-2010 zu erstellen, der Einkommen und Konsum beinhaltet. Die Minimum Distance-Analyse der Kovarianzstrukturen zeigt, dass beide Erklärungsansätze gemeinsam wirken: Der Anteil transitorischer Schocks steigt im Zeitverlauf, aber die Fähigkeit, permanente und transitorische Einkommensschocks abzufedern, verbessert sich ebenfalls. Zusammen können diese Phänomene erklären, warum die Ungleichheit des Haushaltskonsums nicht ansteigt.

JEL-Classification: D12, D31, E21

Keywords: Consumption inequality; income inequality; consumption insurance

Hoch