Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #517

Explaining Differentials in Subsidy Levels among Hospital Ownership Types in Germany

von Adam Pilny

RGS, RUB, RWI, 11/2014, 31 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-592-8 DOI: 10.4419/86788592

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Zusammenfassung

Krankenhäuser in Deutschland erhalten gemäß dem Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) Investitionsfördermittel von den Bundesländern. In der Theorie müssen die Fördermittel der Bundesländer das gesamte Investitionsvolumen der Kliniken decken, allerdings werden in der Praxis nur 50 bis 60 Prozent der Investitionen durch diese Investitionssubventionen gedeckt. Auswertungen von Bilanzdaten zeigen, dass Kliniken in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft ein deutlich höheres Niveau an Investitionssubventionen aufweisen als Klinken in freigemeinnütziger sowie privater Trägerschaft. In dieser Studie werden die Ursachen dieser trägerspezifischen Differenzen in den Subventionsniveaus untersucht. Da die Investitionssubventionen an das Sachanlagevermögen gebunden sind, wird als Zielgröße der Quotient aus Subventionen und Sachanlagevermögen, eine sogenannte Förderquote, herangezogen. Die Förderquote zeigt an, inwieweit das Sachanlagevermögen subventioniert wird. Insbesondere wird untersucht, ob die trägerspezifischen Abweichungen in den Förderquoten auf Unterschiede in den Krankenhauscharakteristika, auf Unterschiede zwischen den Bundesländern oder auf unbeobachtbare Einflüsse zurückgeführt werden können.

JEL-Classification: H25, I11, L33

Keywords: Hospitals; subsidies; ownership; Blinder-Oaxaca decomposition

Veröffentlicht als:

Pilny, A. (2017), Explaining Differentials in Subsidy Levels among Hospital Ownership Types in Germany. Health Economics (forthcoming) DOI: 10.1002/hec.3327 

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