Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #480

Mitigating Hypothetical Bias – Evidence on the Effects of Correctives from a Large Field Study

von Mark Andor, Manuel Frondel und Colin Vance

RUB, RWI, 04/2014, 27 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-544-7 DOI: 10.4419/86788544

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Zusammenfassung

Die Überschätzung von Zahlungsbereitschaften in hypothetischen Befragungssituationen ist ein in der Literatur wohlbekanntes Phänomen. Um diese Verzerrungen zu verhindern oder zumindest zu reduzieren, wurden verschiedene Ansätze vorgeschlagen, darunter die Cheap Talk und Consequential Script genannten Ex-Ante Ansätze sowie ein als Sicherheits-Ansatz bezeichnetes Ex-Post-Korrektiv. Auf Grundlage einer Befragung von etwa 6.500 deutschen Haushalten zu ihrer Zahlungsbereitschaft für verschiedene Strommixe analysiert dieser Artikel die Effektivität dieser Korrektive. Basierend auf einem Switching-Regression-Model, welches die potenzielle Endogenität der Sicherheit der Befragten berücksichtigt, finden wir empirische Evidenz dafür, dass sich weder Cheap Talk noch der Consequential-Script Ansatz auf die geschätzten Zahlungsbereitschaften auswirkt. Es findet sich jedoch eine geringere Zahlungsbereitschaft unter solchen Antwortenden, die sich selbst als ganz sicher in Bezug auf ihre Antworten einstufen.

JEL-Classification: D12, Q21, Q41

Keywords: Willingness-to-pay; cheap talk; certainty approach

Veröffentlicht als:

Andor, M., M. Frondel und C. Vance (2017), Mitigating Hypothetical Bias: Evidence on the Efforts of Correctives from a Large Field Study. Environmental and Resource Economics (forthcoming)

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