Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #478

The Role of Education and Household Composition for Transitory and Permanent Income Inequality. Evidence from PSID Data

von Johannes Ludwig

RGS, RUB, 03/2014, 30 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-542-3 DOI: 10.4419/86788542

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Zusammenfassung

Transitorische und permanente Einkommensschocks sind entscheidende Determinanten des Haushaltskonsums. Dieser Artikel zeigt, dass es seit Beginn der 1980er Jahre signifikante Unterschiede im Verlauf von transitorischer und permanenter Ungleichheit des Haushaltseinkommens zwischen verschiedenen Gruppen der US-Bevölkerung gibt. Mit Hilfe von Daten der Panel Study of Income Dynamics stellt sich heraus, dass der Bildungsabschluss und die Zusammensetzung eines Haushalts eine Schlüsselrolle spielen. Während permanente Ungleichheit für gebildete Haushalte stetig wächst, gibt es keinerlei Anstieg für weniger gebildete Haushalte über einen großen Zeitraum der Stichprobe. Transitorische Ungleichheit hingegen steigt für alle Paarhaushalte an, ist aber für Single-Haushalte konstant. Zusammengenommen erklären permanente Schocks durchschnittlich einen größeren Teil der Einkommensvarianz der gebildeten Haushalte, wohingegen transitorische Schocks im Vergleich bedeutender für weniger gebildete sind. Diese Resultate, die potenziell durch Veränderungen in der Nachfrage nach Qualifikationen und einer höheren Arbeitsmarktbeteiligung von Frauen hervorgerufen werden, sind in der Lage, empirische Befunde zu erklären, wie stark sich Veränderungen der Einkommensungleichheit auf Konsumungleichheit übertragen.

JEL-Classification: D31, E24

Keywords: Income inequality; transitory and permanent inequality; income dynamics

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