Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #455

Locus of Control and Savings

von Deborah Cobb-Clark, Sonja C. Kassenböhmer und Mathias Sinning

RWI, 12/2013, 48 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-514-0 DOI: 10.4419/86788514

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Zusammenfassung

Dieses Papier analysiert den Zusammenhang zwischen individueller Kontrollüberzeugung ("locus of control") und Sparverhalten in Form von Vermögensakkumulation, Sparraten und Portfolio-Entscheidungen. Locus of control is ein psychologisches Konzept, welches die individuelle Überzeugung über die Steuerbarkeit von Lebensereignissen widerspiegelt und als wichtiger Bestandteil individueller Selbstkontrolle angesehen werden kann. Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass Haushalte mit einer internen Referenzperson mehr sparen - sowohl in Bezug auf Sparniveaus als auch anteilig an ihren permanenten Einkommen. Während die locus of control-Lücke in Sparraten für reiche Haushalte am größten ist, ist die Lücke in der Vermögensakkumulation besonders groß für arme Haushalte. Haushalte mit einer internen Referenzperson und durchschnittlichem Vermögen halten ausserdem signifikant weniger Finanzvermögen und signifikant mehr Pensionsvermögen als ansonsten ähnliche Haushalte mit einer externen Referenzperson.

JEL-Classification: G02, G11, I31, R21

Keywords: Non-cognitive skills; locus of control; wealth accumulation; asset portfolios; savings

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