Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #446

Analyzing Zero Returns to Education in Germany – Heterogeneous Effects and Skill Formation

von Daniel A. Kamhöfer und Hendrik Schmitz

Universität Duisburg-Essen, 10/2013, 24 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-503-4 DOI: 10.4419/86788503

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Zusammenfassung

Mit Hilfe des Sozio-ökonomischen Panels sowie regionalen Unterschieden in der Mindestschulzeit und dem Angebot an Schulen untersuchen wir den kausalen Einfluss von Bildung auf Einkommen und kognitive Fähigkeiten. Drei unterschiedliche Instrumente erlauben dabei die Schätzung nicht nur eines lokalen Treatment-Effekts (local average treatment effect), sondern auch die Betrachtung heterogener Effekte für unterschiedliche Gruppen von Schülern. Unsere Ergebnisse stimmen mit denen vorheriger Studien überein, die keinen Effekt einer Mindestschulzeitänderung auf Löhne feststellen. Wir finden zudem keinen kausalen Einfluss von Bildung in späteren Schuljahren auf kognitive Fähigkeiten. Damit liefern wir empirische Evidenz für eine häufig vorgebrachte Hypothese, weshalb man in Deutschland keinen Effekt von Schulbildung auf Löhne findet: die Befunde legen nahe, dass grundlegende (arbeitsmarktrelevante) Fähigkeiten in Deutschland womöglich vor, jedenfalls aber nicht nach der achten Klasse erlernt werden.

JEL-Classification: I21, J24, C26

Keywords: Returns to education; skills; IV estimation

Veröffentlicht als:

Kamhöfer, D. A. und H. Schmitz (2016), Reanalyzing Zero Returns to Education in Germany. Journal of Applied Econometrics 31 (5): 912-919.

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