Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #345

Immigration and Structural Change – Evidence from Post-war Germany

von Sebastian Braun und Michael Kvasnicka

RWI, 06/2012, 39 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-399-3 DOI: 10.4419/86788399

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Zusammenfassung

Beschleunigt Zuwanderung den sektoralen Wandel hin zu hoch-produktiven Sektoren? Diese Arbeit nutzt die Vertreibung von Deutschen aus Osteuropa nach Westdeutschland nach dem Zeiten Weltkrieg als ein natürliches Experiment, um diese Frage zu untersuchen. Ein einfaches Zwei-Sektoren-Modell, in welchem Mobilitätskosten verhindern, dass sich das Grenzprodukt der Arbeit zwischen den Sektoren angleicht, sagt voraus, dass Immigration den Output pro Kopf erhöht indem sie den hoch-produktiven Sektor expandieren lässt, gleichzeitig aber den Output pro Kopf innerhalb eines Sektors reduziert. Eine empirische Analyse, basierend auf Regierungsbezirksdaten der Vor- und Nachkriegszeit, findet starke Evidenz für diese Vorhersagen.

JEL-Classification: J61, J21, C36, N34

Keywords: Immigration; sectoral change; output growth; post-war Germany

Veröffentlicht als:

Braun, S. und M. Kvasnicka (2014), Immigration and Structural Change: Evidence from Post-War Germany. Journal of International Economics 1 (93): 253-269.

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