Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #329

Minimum Wages as a Barrier to Entry – Evidence from Germany

von Ronald Bachmann, Thomas K. Bauer und Hanna Kröger

RWI, RUB, 04/2012, 27 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-378-8 DOI: 10.4419/86788378

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Zusammenfassung

Diese Studie analysiert, in welchem Maße Arbeitgeber die Einführung von sektoralen Mindestlöhnen unterstützen, um durch diese Kostenerhöhung den Marktzugang zu erschweren. Die Datengrundlage bildet ein einzigartiger Datensatz, der 800 Firmen im Dienstleistungsbereich in Deutschland abdeckt. Wir finden Hinweise darauf, dass Arbeitgeber mit hoher Produktivität Mindestlöhne unterstützen. Außerdem zeigen wir, dass die Zustimmung zu einer Mindestlohneinführung in Wirtschaftszweigen und Regionen höher ist, wenn die dortigen Markteintrittsbarrieren geringer sind. Dies ist vor allem in Ostdeutschland der Fall, wo der Konkurrenzdruck durch Niedriglohnkonkurrenz aus Mittel- und Osteurope als besonders stark wahrgenommen wird. Des Weiteren befürworten Arbeitgeber, die tariflich vereinbarte Löhne zahlen, Mindestlöhne vor allem dann, wenn der gewerkschaftliche Abdeckungsgrad und der tarifliche Lohnaufschlag besonders hoch sind.

JEL-Classification: J38, J50, L41, L80

Keywords: Minimum wage; product market competition; service sector

Veröffentlicht als:

Bachmann, R., T. K. Bauer und H. Frings (2014), Minimum Wages as a Barrier to Entry: Evidence from Germany. Labour: Review of Labour Economics and Industrial Relations 28 (3): 338-357.

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