Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #318

Like Father, Like Son: Inheriting and Bequeathing

von Lars Kunze

TU Dortmund, 02/2012, 23 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-367-2 DOI: 10.4419/86788367

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Zusammenfassung

Empirische Ergebnisse deuten darauf hin, dass Eltern, die etwas geerbt haben, unabhängig von etwaigen Einkommens- und Vermögenseffekten, eher geneigt sind selbst auch zu vererben. Dies impliziert ein indirekt reziprokes Verhalten zwischen drei Generationen, bei dem die Einstellung gegenüber dem Vererbungsvorgang von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird. Wir integrieren eine solche intergenerationale Verknüpfung in ein überlappendes Generationenmodell und zeigen, dass die resultierende Ökonomie durch multiple Gleichgewichte, einschließlich Armutsfallen, charakterisiert werden kann. Individuen vererben nur dann an ihre Nachkommen, wenn das eigene Pro-Kopf-Einkommen hinreichend hoch ist und einen gewissen Schwellenwert überschreitet. In einer solchen Situation kann ein umlagefinanziertes Rentensystem dazu beitragen der Armut zu entkommen, indem es den Individuen zusätzliches Alterseinkommen zur Verfügung stellt, aus dem sie vererben können.

JEL-Classification: D64, D91, H55

Keywords: Capital accumulation; indirect reciprocity; overlapping generations; unfunded social security

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