Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #292

Migrant Youths‘ Educational Achievement: The Role of Institutions

von Deborah Cobb-Clark, Mathias Sinning und Steven Stillman

RWI, 11/2011, 42 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-337-5

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Zusammenfassung

Wir verwenden PISA-Daten aus dem Jahr 2009, um einen Zusammenhang zwischen institutionellen Rahmenbedingungen in OECD-Ländern und Unterschieden in den Testergebnissen in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften zwischen einheimischen und ausländischen Schülern herzustellen. Wir beobachten geringere Lernerfolge bei ausländischen Schülern, die relativ spät eingewandert sind und/oder die Sprache des Leistungstests nicht zu Hause sprechen. Institutionelle Rahmenbedingungen mildern die Leistungsunterschiede für einige ausländische Schüler, haben aber auf andere Schüler keine oder sogar negative Auswirkungen. Ein frühes Einschulungsalter hilft beispielsweise ausländischen Schülern in einigen Fällen, aber keineswegs in allen. Eine geringe Einteilung in Leistungsklassen erscheint förderlich für den relativen Erfolg ausländischer Schüler, während eine starke Einteilung in Leistungsklassen und ein hoher Anteil privater Schulen schädlich zu sein scheinen. Der relative Lernerfolg ausländischer Studenten leidet, wenn Bildungsausgaben und Lehrergehälter steigen, aber verbessert sich wenn Prüfungen eine Komponente des Evaluationsprozesses von Lehrern darstellen.

JEL-Classification: F22, I24

Keywords: Migrant youths; PISA test scores; schools; institutions; academic achievement

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