Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #283

Gender Differences in the Intergenerational Earnings Mobility of Second-Generation Migrants

von Regina Flake

RGS Econ, 09/2011, 27 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-329-0

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Zusammenfassung

Diese Studie analysiert geschlechtsspezifische Unterschiede in der generationsübergreifenden Einkommensmobilität von Zweitgenerationseinwanderern in Deutschland. Die Analyse berücksichtigt explizit Einflüsse wie das Heiratsverhalten von Migranten oder die elterliche Integration gemessen in Jahren seit der Einwanderung. Zunächst werden durchschnittliche generationsübergreifende Einkommenselastizitäten geschätzt. Diese Schätzungen werden durch Quantilsregressionen ergänzt. Die Ergebnisse zeigen keine großen Unterschiede in den Einkommenselastizitäten – weder zwischen Einheimischen und Migranten noch zwischen Männern und Frauen. Anschließend werden Veränderungen der relativen Einkommenspositionen analysiert. Es wird gezeigt, dass Migranten eine geringere Wahrscheinlichkeit als Einheimische haben, ihre relative Einkommensposition zu verschlechtern, während sie die gleiche Wahrscheinlichkeit haben, ihre Einkommensposition zu verbessern. Insgesamt sind Migranten zumeist genauso (im)mobil wie die einheimische Bevölkerung.

JEL-Classification: F22, J12, J30, J62

Keywords: International migration; second-generation migrants; intergenerational mobility; marriage

Veröffentlicht als:

Flake, R. (2013), Gender Differences in the Earnings Mobility of Migrants. Labour: Review of Labour Economics and Industrial Relations 27 (1): 58-79. DOI: 10.1111/j.1467-9914.2012.00557.x 

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