Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #262

The Hidden Increase in Wage Inequality: Skill-biased and Ability-biased Technological Change

von Maren M. Michaelsen

RUB, 06/2011, 36 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-306-1

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Zusammenfassung

Die Einkommensungleichheit zwischen Hoch- und Geringqualifizierten in Großbritannien scheint im Gegensatz zu den 1970er und 1980er Jahren neuerdings nicht mehr anzusteigen. Diese Studie deckt auf, dass innerhalb des Produktionssektors Einkommensungleichheit durch qualifikationsverzerrten technologischen Fortschritt zwischen 1991 und 2006 durchaus angestiegen ist. Anhand von Personendaten des British Household Panel Survey (BHPS) und Industriedaten der OECD werden Lohnregressionen geschätzt, die den Effekt von Innovationsaktivität auf Löhne für Universitätsabsolventen im Vergleich zu geringer qualifizierten Arbeitnehmern identifizieren. Innovationsaktivität ist einerseits durch Ausgaben für F&E und andererseits durch Patentanmeldungen definiert, um sowohl Innovations-Input, als auch Innovations-Output zu messen. Verschiedene ökonometrische Panel-Schätzmethoden, wie Fixed Effects, Random Effects, Mundlak- und Hausman-Taylor-Modelle, ermöglichen es, für individuelle und industriespezifische Heterogenität zu kontrollieren. Anhand des F&E-Ausgaben-Indikators lässt sich außerdem Evidenz für fähigkeitsverzerrten technologischen Fortschritt finden, während dies anhand des Patentanmeldungen-Indikators nicht möglich ist.

JEL-Classification: I21, J24, J31, O33

Keywords: Wage inequality; skill-biased technological change; ability-biased technological change; United Kingdom

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