Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #261

Immigration and Status Exchange in Australia and the United States

von Kate H. Choi, Marta Tienda, Deborah Cobb-Clark und Mathias Sinning

RWI, 05/2011, 40 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-305-4

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Zusammenfassung

Die Behauptung, dass Heirat den Austausch erworbener Statusmerkmale wie Bildung und zugeschriebener statusrelevanter Eigenschaften wie Herkunft und ethnische Gruppenmitgliedschaft unterstützt, hat in der neueren Literatur der sozialen Beziehungen an Bedeutung gewonnen. Die Mehrheit der Studien zu diesem Thema ignoriert, dass das Herkunftsland eine soziale Barriere für den Austausch des Status durch Partnerschaftsbildung darstellen kann. Das vorliegende Papier untersucht die Theorie des Statusaustauschs für Australien und die USA – zwei anglophone Länder, die sich einerseits durch eine lange Einwanderungstradition auszeichnen, andererseits in ihrer Regulierung der Zuwanderung dem Ausbildungsniveau potenzieller Migranten unterschiedlich hohe Bedeutung beimessen. Eine log-lineare Analyse bestätigt die Statusaustauschtheorie für die USA für Gruppen von niedrig gebildeten Einwanderern und Mischehen, in denen der männliche Partner außerhalb der USA geboren wurde. Für Australien sind die Ergebnisse weniger deutlich, was auf die weniger starken Demarkationslinien im australischen Bildungssystem zurueckgeführt werden kann. Statusaustausch in australischen Partnerschaften tritt hauptsaechlich zwischen australischen High School-Absolventen und nichtaustralischen Partnern mit einem leicht höheren Bildungsniveau auf.

JEL-Classification: F22, I24

Keywords: Status exchange; immigration; educational assortative mating

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