Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #246

The Hazard of Merger by Absorption – Why Some Knappschaften Merged and Others Did not: 1861–1920

von Tobias Alexander Jopp

RWI, 03/2011, 33 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-282-8

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Zusammenfassung

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts übernahmen die kombinierten Kranken- und Pensionskassen der deutschen Bergleute die Funktion einer Sozialversicherung und durchliefen im den folgenden Dekaden einen insbesondere durch Fusionen und Schließungen gekennzeichneten Konzentrationsprozess. Dieser Aufsatz untersucht die Determinanten der Fusionen im preußischen Knappschaftswesen aus der Sicht der übernommenen Kassen unter Rückgriff auf ein der Duration Analysis entlehnten Regressionsmodells. Während zeitgenössische Quellen überwiegend den Eindruck vermitteln, dass Knappschaftsvereine fusioniert wurden, um das Versicherungssystem insgesamt zu stabilisieren, deuten die Befunde der quantitativen Analyse darauf hin, dass in erster Linie solche Knappschaftsvereine übernommen wurden, die für die Wachsttumsstrategie des übernehmenden Vereins von Vorteil waren.

JEL-Classification: C41, G22, G23, I31

Keywords: Competing risk; financial distress; insurance; Knappschaft; liquidation; merger; mining

Veröffentlicht als:

Jopp, T. Alexander (2011), The Hazard of Merger by Absorption: Why Some Knappschaften Merged and Others Not, 1861–1920. Zeitschrift für Unternehmensgeschichte/Journal of Business History 56 (1): 75-101.

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