Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #237

Long-run Money Demand in OECD Countries – Cross-Member Cointegration

von Frauke Dobnik

University of Duisburg-Essen, RGS Econ, 01/2011, 27 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-271-2

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Zusammenfassung

Dieses Papier untersucht die langfristige Geldnachfragefunktion für 11 OECD Länder von 1983 bis 2006 unter Verwendung von Paneldaten und einer Vermögensvariable. Die Unterscheidung zwischen gemeinsamer Faktoren und idiosynkratischer Komponenten mit Hilfe einer Faktoranalyse ermöglicht es Abhängigkeiten im Querschnitt aufzudecken und zwischen Entwicklungen auf internationaler und nationaler Ebene als Treiber der Langfristbeziehung zwischen Geldmenge und deren Determinanten zu differenzieren. In der Tat deutet Kointegration zwischen den gemeinsamen Faktoren, d.h. Kointegration über den Querschnitt, darauf hin, dass die langfristige Beziehung hauptsächlich durch international stochastische Trends getrieben ist. Des Weiteren zeigt sich, dass der Einfluss von Einkommen auf die Geldnachfrage positiv und für den Zinssatz und die Aktienpreise negativ ist. Die geschätzten (Semi-)Elastizitäten der Geldmenge sind, mit Ausnahme der Einkommenselastizität, für die gemeinsamen Faktoren größer als für die ursprünglichen Variablen. Abschließend zeigen die Ergebnisse eines Panel-Fehlerkorrekturmodells an, dass die Geldnachfrage zu einer international en Gleichgewichtsbeziehung zwischen den gemeinsamen Faktoren konvergiert.

JEL-Classification: E41, C22, C33

Keywords: Money demand; wealth effects; panel unit roots; vector error-correction models

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