Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #841

Consequentiality, Elicitation Formats, and the Willingness-To-Pay for Green Electricity: Evidence from Germany

von Mark A. Andor, Manuel Frondel und Marco Horvath

RGS, RUB, RWI, 02/2020, 37 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-975-9 DOI: 10.4419/86788975

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Zusammenfassung

Auf der Grundlage hypothetischer Antworten aus einer groß angelegten Umfrage unter rund 6.000 deutschen Haushalten, untersucht diese Studie die Diskrepanz der Zahlungsbereitschafts-Schätzungen für grünen Strom zwischen Single-Binary-Choice und Open-Ended Bewertungsformaten. Wir nutzen hierbei aus, dass die Befragten sich selbst in zwei Gruppen selektieren, die sich durch ihren Glauben an die Konsequenzen ihrer Antworten für die Politikgestaltung unterscheiden. Auf dieser Basis schätzen wir ein Switching-Regression-Modell, das die potenzielle Endogenität dieser Erwartungshaltung der Befragten an die Konsequenzen und damit Verzerrungen der Stichprobenselektivität berücksichtigt. Im Gegensatz zur bisherigen Literatur finden wir tendenziell eher höhere Zahlungsbereitschaften, bei den Befragten, die Fragen im Open-Ended Format erhalten haben, im Vergleich zu den Befragten, die die Single-Binary-Choice Fragen beantwortet haben. Dieser Unterschied schrumpft jedoch erheblich, wenn man sich auf Personen beschränkt, die die an die politische Konsequenz der Umfrage glauben.

JEL-Classification: D03, D12, Q48, Q50,

Keywords: Elicitation format; contingent valuation; consequentialism

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