Ruhr Economic Papers

Ruhr Economic Papers #834

Does Stress Shorten Your Life? Evidence from Parental Bereavement

von Bernhard Schmidpeter

RWI, 12/2019, 31 S./p., 8 Euro, ISBN 978-3-86788-967-4 DOI: 10.4419/86788967

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Zusammenfassung

In diesem Papier analysiere ich den Einfluss von Stress auf das Mortalitätsrisiko. Ich verwende dazu einen flexiblen Ansatz, der es mir erlaubt, die Effekte von Stress über den Zeitverlauf zu messen. Meine Ergebnisse zeigen, dass sich Stress nicht auf das kurzfristige Mortalitätsrikisko auswirkt, aber zu einer deutlichen Erhöhung der langfristigen Mortalität führen kann. Diese Effekte sind für Männer besonders stark ausgeprägt. Ich zeige, dass gesundheitsschädliches Verhalten als Reaktion zu Stress ein wahrscheinlicher Grund hinter dieser Entwicklung ist. Psychologische Unterstützung in Verbindung mit Stress vermindert hingegen das Mortalitätsrisiko für Frauen. Ich finde eine geringere Wirksamkeit für Männer, wahrscheinlich aus Gründen von Stigmata, die mit psychologischer Unterstützung assoziiert sind. Die Ergebnisse sind robust zu spezifischen Abweichungen von meinen Identifikationsannahmen.

JEL-Classification: I12, I11, C31, C41

Keywords: Stress; mortality; mental health; bereavement; propensity score weighting; adjusted Kaplan- Meier Estimator; direct effects; indirect effects

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