RWI: Pressemitteilungen http://www.rwi-essen.de de-de RWI: Pressemitteilungen http://www.rwi-essen.de/media/images/rwi_logo.gif RWI: Pressemitteilungen http://www.rwi-essen.de Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2018: Konjunkturforscher heben Prognose leicht an Die führenden Konjunkturforscher Deutschlands haben ihre Vorhersage für 2018 und 2019 leicht angehoben. Sie erwarten für das laufende Jahr nun 2,2 Prozent Wirtschaftswachstum und für das kommende Jahr 2,0 Prozent. Im Herbst hatten sie nur mit 2,0 und 1,8 Prozent gerechnet, wie aus der halbjährlichen Gemeinschaftsdiagnose hervorgeht. „Der Boom, in dem sich die deutsche Wirtschaft befindet, hält an. Allerdings wird die Luft dünner, da die noch verfügbaren gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten knapper werden“, sagt Timo Wollmershäuser, Leiter der Konjunkturforschung und -prognosen des federführenden ifo Instituts. Mit Blick auf die Wirtschaftspolitik der neuen Bundesregierung ergänzt er: „Gerade wenn Kassen voll sind, sollte die Finanzpolitik die Konsequenzen für die gesamtwirtschaftliche Stabilität und die Nachhaltigkeit der Staatsfinanzen im Blick haben. Die im Koalitionsvertrag vereinbarten Leistungsausweitungen in der Gesetzlichen Rentenversicherung laufen dem Nachhaltigkeitsgedanken zuwider.“ http://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/315/ RWI: Pressemitteilungen Thu, 19 Apr 2018 10:00:00 +0200 RWI-Arbeitspapier zur Energiewende erhält USAEE/IAEE 2017 Best Paper Award Die RWI-Wissenschaftler Dr. Mark Andor, Prof. Dr. Manuel Frondel und Prof. Dr. Colin Vance haben für ihr Papier „Germany’s Energiewende: A Tale of Increasing Costs and Decreasing Willingness-To-Pay“ den USAEE/IAEE 2017 Working Paper Best Paper Award erhalten. Damit hat zum vierten Mal in sieben Jahren ein RWI-Papier den Preis gewonnen. http://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/314/ RWI: Pressemitteilungen Mon, 9 Apr 2018 10:00:00 +0200 RWI erhöht Konjunkturprognose für 2018 auf 2,4 Prozent Das RWI erwartet für das Jahr 2018 ein Wirtschaftswachstum von 2,4 Prozent. Für nächstes Jahr bleibt es bei seiner Prognose von 1,9 Prozent. Die Beschäftigung wird weiter zunehmen, allerdings mit nachlassender Dynamik. Die Inflation wird allmählich anziehen, der Staatshaushalt weiterhin Überschüsse erzielen. Die weltwirtschaftlichen Perspektiven bleiben günstig. Größtes Risiko für die Weltkonjunktur ist, dass der internationale Warenaustausch zunehmend durch Handelsbarrieren behindert wird. http://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/313/ RWI: Pressemitteilungen Wed, 21 Mar 2018 10:00:00 +0100 RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Leichter Rückgang auf hohem Niveau Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist im Februar 2018 gegenüber dem Vormonat leicht von (revidiert) 134,6 auf 134,1 zurückgegangen. Damit liegt der Index nur etwas unter dem bisherigen Höchstwert. Dies weist auf einen weiterhin sehr kräftigen Welthandel hin. http://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/312/ RWI: Pressemitteilungen Tue, 20 Mar 2018 10:00:00 +0100 Statement von Prof. Christoph M. Schmidt zum Ergebnis des SPD-Mitgliederentscheids "Die Zustimmung der SPD zum Koalitionsvertrag schafft politische Klarheit. Inhaltlich lässt der ratifizierte Koalitionsvertrag allerdings eine klare wirtschaftspolitische Agenda vermissen, die das Wirtschaftswachstum nachhaltig stärkt. Abzuwarten bleibt nun, wie die künftige Regierung die vielen unklar formulierten Absichtserklärungen in der praktischen Regierungsarbeit mit Leben füllt." http://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/311/ RWI: Pressemitteilungen Sun, 4 Mar 2018 10:00:00 +0100 RWI/ISL-Containerumschlag-Index startet gut ins neue Jahr Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist im Januar 2018 gegenüber dem Wert vom Dezember kräftig von (revidiert) 131,9 kräftig auf 134,4 gestiegen. Das ist einer der höchsten monatlichen Zuwächse in der elfjährigen Geschichte des Index. Dies weist darauf hin, dass der Welthandel weiterhin spürbar zunimmt. Allerdings ist bei der Interpretation insofern Vorsicht geboten, als der Einfluss des chinesischem Neujahrsfestes, das in diesem Jahr sehr spät beginnt, möglicherweise erst vollständig sichtbar wird, wenn auch die Angaben für Februar vorliegen. http://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/310/ RWI: Pressemitteilungen Thu, 22 Feb 2018 10:00:00 +0100 RWI: Keine Hinweise auf allgemeine Überhitzung des deutschen Immobilienmarktes, aber gestiegenes Risiko für Immobilienpreisblase am Wohnungsmarkt Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine allgemeine Überhitzung des deutschen Immobilienmarktes. In zahlreichen Regionen Deutschlands hat das Risiko für eine Blase am Wohnungsmarkt allerdings in den vergangenen zwei Jahren zugenommen. Der Markt für Wohnhäuser hat sich hingegen zuletzt etwas entspannt. In beiden Segmenten sind die Preise im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Das sind die Ergebnisse des vierten Immobilienpreis-Monitorings des RWI auf Basis von Daten des Internet-Immobilienportals „ImmobilienScout24“. Es liefert ein regionales Monitoring auf der Ebene von Arbeitsmarktregionen. http://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/309/ RWI: Pressemitteilungen Wed, 21 Feb 2018 10:00:00 +0100 RWI: Kein pauschaler Anstieg der Kriminalität durch Flüchtlingszuzug Der starke Flüchtlingszustrom nach Deutschland zwischen den Jahren 2010 und 2015 hat keinen pauschalen Anstieg der Kriminalität zur Folge. Der Zuzug von Asylbewerbern in einen Kreis erhöht die Kriminalitätsrate mit Ausnahme migrationsspezifischer Vergehen nicht. Auch die einheimische Bevölkerung wird nicht häufiger kriminell. Anerkannte Flüchtlinge lassen das durchschnittliche Kriminalitätsniveau zwar ansteigen, dies aber vor allem durch gewaltfreie Delikte wie Diebstahl und Betrug. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle RWI-Studie, die Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik und des Ausländerzentralregisters aus den Jahren 2010 bis 2015 auswertet und erstmals für diesen Zeitraum den ursächlichen Einfluss von Asylbewerbern und anerkannten Flüchtlingen auf verschiedene Deliktarten in Deutschland untersucht. http://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/308/ RWI: Pressemitteilungen Thu, 8 Feb 2018 10:00:00 +0100 RWI-Stromspiegel: Nicht immer zahlt sich der Wechsel zum stromsparenden Elektrogerät aus Wie hoch der mittlere jährliche Stromverbrauch von in deutschen Haushalten verbreiteten Kühlschränken oder Waschmaschinen ist, ist mangels smarter Messgeräte vielfach nicht bekannt. Dadurch ist auch ungewiss, wieviel Geld sich durch die Investition in ein neues Elektrogerät mit niedrigerem Stromverbrauch einsparen lässt. Nachrechnen lohnt sich. Das zeigt eine aktuelle RWI-Studie zum Stromverbrauch in privaten Haushalten, die auf zwei umfangreichen Erhebungen basiert. http://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/306/ RWI: Pressemitteilungen Wed, 7 Feb 2018 10:00:00 +0100 Statement von Prof. Christoph M. Schmidt zum Koalitionsvertrag „Es ist zunächst ein gutes Signal, die Weiterentwicklung Europas im Koalitionsvertrag so prominent zu führen. Doch die angedeutete Ausgestaltung gibt Anlass zur Sorge. Dass die Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten so stark betont wird, lässt eine Abkehr vom Leitgedanken der Subsidiarität befürchten.Eine weitsichtige Finanzpolitik müsste vor allem auf die weitere Schuldenrückführung, Abgabenerleichterungen und wachstumsfördernde Reformen setzen. Der Koalitionsvertrag nennt zwar durchaus wichtige Investitionen in die Zukunft, etwa im Bereich der Bildung und Forschung sowie der Digitalisierung. Aber viele Vorhaben, etwa bei der Alterssicherung, werden lediglich zu einer massiven Ausweitung der Ausgaben, nicht zur Förderung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit führen. In Zeiten der Hochkonjunktur ist dieser Ausgabenanstieg ökonomisch nicht vertretbar. Es ist besonders unglücklich, dass die Chance verpasst wurde, bei der Umsetzung der Energiewende ausdrücklich auf einen einheitlichen CO2-Preis zu setzen.“ http://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/307/ RWI: Pressemitteilungen Wed, 7 Feb 2018 10:00:00 +0100