RWI in den Medien

"Am Ende zahlt der Bürger!"

HEIZEN und TANKEN müssen teurer werden.- Endlich Klartext von den Top-Gutachtern der Kanzlerin: Die Zeche für die Klimasteuer werden am Ende die Bürger zahlen.

Bild vom 13.07.2019

Der nächste Schritt zur Klima- Steuer! Auch die Top-Wirtschafts-Berater der Kanzlerin wollen, dass Tanken und Heizen für ALLE Deutschen deutlich teurer wird.

UND DAS MÖGLICHST BALD!

Die bittere, aber ehrliche Botschaft des 157-Seiten-Gutachtens, das die fünf "Wirtschaftsweisen" gestern vorstellten: Klimaschutz zum Nulltarif gibt es nicht! "Am Ende zahlt es in jedem Fall der Bürger", so Christoph M. Schmidt (56), Chef der "Wirtschaftsweisen". Und Lars Feld (52), Wirtschafts-Professor von der Uni Freiburg, bestätigt: "Es wird teurer an der Zapfsäule. Und es wird teurer für Hauseigentümer und Mieter in den Nebenkosten."

Um den CO2-Ausstoß zu reduzieren, raten Merkels Top-Berater der Kanzlerin, einen einheitlichen CO2-Preis festzulegen: für die Industrie UND für Verkehr/ Wohnen. Wer also mit seinem Auto viel Sprit verbraucht (z. B. mit altem Motor) und klimaschädlich heizt (schlechte Dämmung), soll dies in der Geldbörse noch stärker spüren.

Vor einer Woche hatte Umweltministerin Svenja Schulze (50, SPD) erstmals eine Rechnung zur Einführung einer Klimasteuer vorgelegt. Ergebnis: Ein Liter Sprit müsse bis 2030 schrittweise 57 Cent teurer werden. Das Gutachten der "Wirtschaftsweisen" bestätige ihren Kurs, so Schulze gestern.

Wichtig: Auch Merkels Experten raten dazu, Kleinverdienern einen Teil der höheren Klimaschutz-Kosten über eine "Kopfpauschale" zurückzuerstatten. Dies sei dann "sozialverträglich".

PS: Die Übergabe des CO2-Gutachtens war gestern Merkels erster öffentlicher Auftritt nach dem Antrittsbesuch der dänischen Regierungschefin tags zuvor, den sie aus Angst vor einem weiteren Zitter-Anfall im Sitzen absolviert hatte. Ihre gestrigen Termine (Kanzleramt, Einweihung der James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel) schaffte sie ohne Zwischenfall - bekam bei der Galerie- Eröffnung sogar demonstrativ stehende Ovationen.

Hoch