RWI in den Medien

Exporterwartungen brechen ein

Deutsche Unternehmen werden pessimistisch

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27.03.2019

Die Stimmung unter den Exportunternehmen hat sich wegen der schwächeren Weltwirtschaft merklich verschlechtert. Das Barometer für die Exporterwartungen der Industrie fiel im März von 7,2 auf 1,4 Punkte, teilte das Münchener Ifo- Institut am Dienstag mit. Das war der niedrigste Wert seit Herbst 2012. "Die abkühlende Weltkonjunktur macht der deutschen Exportindustrie zu schaffen", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest zu der Umfrage unter 2300 Unternehmen.  In der Autoindustrie seien die Erwartungen regelrecht eingebrochen. Die Autound die Metallindustrie rechne nun mit sinkenden Ausfuhren. Die Maschinenbauindustrie erwarte einen stagnierenden Export. Weiterhin gut aufgestellt im Auslandsgeschäft seien die Chemie- und die Elektroindustrie. Nach Einschätzung des RWI-Instituts ist der Welthandel im Februar deutlich geschrumpft, wie der Containerumschlag-Index zeigte. Dies lag zum Teil auch am chinesischen Neujahrsfest. Der Außenhandelsverband BGA erwartet in diesem Jahr trotz der aktuell schlechten Nachrichten ein Wachstum des Handels. "Aktuell sehen wir noch immer ein Exportpotenzial von bis zu 3 Prozent im laufenden Jahr, was jedoch an einige Bedingungen geknüpft ist wie beispielsweise keine weitere Verschärfung der Brexit-Entwicklung sowie der amerikanischen Handelskonflikte mit China und Europa", sagte BGA-Präsident Holger Bingmann dieser Zeitung.

Hoch