RWI in den Medien

Viele Bürger für CO2-Abgabe

DER SPIEGEL vom 15.12.2018

Bundesbürger stehen einer Abgabe auf das Treibhausgas Kohlendioxid bei Strom und Sprit positiv gegenüber: 33 Prozent wären bereit, eine solche Besteuerung bei Elektrizität zu akzeptieren, wenn dies durch eine Senkung der Stromsteuer abgefangen würde; 27 Prozent würden dafür sogar mehr bezahlen. Dies geht aus einer Onlineumfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Energiekonzerns E.on hervor. Bei Benzin und Diesel einen Aufpreis zu zahlen, befürwortet ein Viertel der 1021 Teilnehmer, 32 Prozent wären dafür, wenn sich dadurch der Spritpreis nicht verteuerte. Ökonomen wie Christoph Schmidt vom RWI-Leibniz- Institut für Wirtschaftsforschung und Ottmar Edenhofer vom Potsdam- Institut für Klimafolgenforschung hatten eine CO²-Bepreisung gefordert (SPIEGEL 49/2018). Die Wissenschaftler schlagen vor, auf jede Tonne CO² aus Schornsteinen und Auspuffen bis zu 35 Euro Abgaben im Jahr 2030 zu erheben. Benzin würde dadurch um 4,7 Cent pro Liter teurer werden; Diesel um 5,3 Cent. Insgesamt ist die Zustimmung für Klimaschutzmaßnahmen sehr hoch: Laut Online-Umfrage liegt sie bei 84 Prozent.

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