Presse

Pressemitteilungen der vergangenen Jahre

15.12.2014

RWI-Konsumindikator: Günstiges wirtschaftliches Umfeld stimuliert den privaten Konsum

Der private Konsum in Deutschland wird zum Jahresende von einer Reihe positiver Faktoren stimuliert. Darauf deutet der auf Internetdaten basierende RWI-Konsumindikator hin, der einen Vorlauf von einem Quartal auf den realen privaten Konsum hat. Der Anstieg des Indikators von 38 auf 47 im dritten Quartal spricht für eine deutliche Ausweitung der Konsumausgaben zum Ende des Jahres. Zudem lässt der Anstieg des Indikators von 47 auf 54 im vierten Quartal erwarten, dass der private Konsum auch zu Beginn des kommenden Jahres die Konjunktur stützen wird.
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10.12.2014

Sinkender Rohölpreis stärkt Konjunktur

Das RWI erwartet für 2014 weiterhin ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,5%. Für das nächste Jahr geht es nun von einem Zuwachs von 1,5% aus. Die Expansion dürfte weiterhin von der Binnenwirtschaft getragen werden. Zwar hatten sich die Erwartungen im Laufe der vergangen Monate eingetrübt. Der inzwischen beträchtliche Rückgang des Ölpreises dürfte aber die Konjunktur im kommenden Jahr anregen; die Prognose geht für den Jahresdurchschnitt 2015 von einem Preis von 70 US-Dollar pro Barrel aus. Der niedrigere Ölpreis wird wohl vor allem die Kaufkraft der privaten Haushalte und damit die privaten Konsumausgaben stärken.
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01.12.2014

Gegen die Kalte Progression – Für eine Steuerpolitik mit offenem Visier

Höhere Steuern zu beschließen, ist Sache der Parlamente. Eine automatische Steuererhöhung sollte es daher nicht geben, denn sie entzieht sich der demokratischen Kontrolle durch Opposition und Öffentlichkeit. Genau das ist bei der Kalten Progression im Rahmen der Erhebung der Einkommensteuer in Deutschland allerdings der Fall. Diese schleichende Steuerhöhung spült Jahr für Jahr Milliardenbeträge in die Staatskasse. Die Umstellung auf einen „Tarif auf Rädern“ bei der Einkommensteuer ist daher zwingend erforderlich, erklären Lars P. Feld, Direktor des Walter Eucken Instituts, Clemens Fuest, Präsident des ZEW, und Christoph M. Schmidt, Präsident des RWI, heute in einem Beitrag in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
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01.12.2014

Deutscher Alleingang beim Klimaschutz wenig sinnvoll

Zur Einhaltung des nationalen Klimaschutzziels werden derzeit über den Emissionshandel hinausgehende Klimaschutzmaßnahmen diskutiert, etwa die zusätzliche Reduktion der CO2-Emissionen der Braunkohlekraftwerke. Diese sind jedoch wenig sinnvoll, denn sie machen Klimaschutz unnötig teuer, bewirken EU-weit betrachtet keine zusätzliche Emissionsminderung und bürden zum Vorteil anderer am Emissionshandel beteiligter Akteure die Kosten der eigenen Bevölkerung und den heimischen Unternehmen auf. Eine aktuelle RWI-Analyse zeigt, dass zusätzlich zu den ineffizient hohen Kosten solcher Klimaschutzmaßnahmen die internationalen Wirkungen gering sind.
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25.11.2014

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Welthandel wächst wieder

Im Oktober hat sich der Containerumschlag-Index des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) deutlich von (revidiert) 122,4 auf 124,6 verbessert. Dies ist zwar ein erstes Anzeichen für eine Belebung der Weltwirtschaft, zumal auch der September-Wert nach oben revidiert wurde. Allerdings lässt sich hieraus noch keine Trendwende ableiten. Während der vergangenen Monate gab es mehrfach Anstiege, auf die im direkt darauf folgenden Monat Rückgänge folgten.
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04.11.2014

RWI-Präsident Schmidt in acatech-Präsidium gewählt

RWI-Präsident Prof. Dr. Christoph M. Schmidt ist von den wissenschaftlichen Mitgliedern von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften in das Präsidium der Akademie gewählt worden.
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22.10.2014

RWI/ISL-Containerumschlag-Index September: Leichter Rückgang

Im September hat sich der Containerumschlag-Index des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) leicht von (revidiert) 122,2 auf 121,8 Punkte verschlechtert. Damit schwankt der Index nunmehr schon seit sechs Monaten leicht um einen in der Grundtendenz unveränderten Wert.
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09.10.2014

Gemeinschaftsdiagnose: Deutsche Wirtschaft stagniert – Jetzt Wachstumskräfte stärken

Die deutsche Wirtschaft wird in diesem Jahr um 1,3 Prozent und im kommenden Jahr um 1,2 Prozent wachsen. Das prognostizieren die an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligten Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Herbstgutachten. Demzufolge hat sich die Konjunktur in Deutschland merklich abgekühlt. Nachdem die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal gesunken war und im dritten Vierteljahr wohl stagniert hat, kommt der Konjunkturmotor nur schwerlich wieder auf Touren. Schwach ist sowohl die Binnennachfrage – das Konsumklima hat sich zuletzt verschlechtert und die Unternehmen halten sich mit Investitionen weiterhin zurück – als auch die Auslandsnachfrage.
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24.09.2014

RWI-Konsumindikator: Geopolitische Konflikte verunsichern offenbar Verbraucher

Der Private Konsum in Deutschland hat sich im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal deutlich abgeschwächt und dürfte auch vorerst gedämpft bleiben. Dies zeigt der auf Internetdaten basierende RWI-Konsumindikator an. Da dieser einen Vorlauf von einem Quartal hat, zeigt der erneute Rückgang von 45,9 auf 37 einen schwachen Privaten Konsum im dritten Quartal an. Für das vierte Quartal deutet der Rückgang von 37 auf 32 auf eine weiter verhaltene Dynamik des Privaten Konsums hin.
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22.09.2014

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Weiterhin unklare Entwicklung des Welthandels

Im August hat sich der Containerumschlag-Index des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) leicht von (revidiert) 121,4 auf 122,0 Punkte verbessert. Trotz dieses Anstiegs wurde das Niveau vom Juni nicht wieder erreicht.
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Pressemitteilungen dürfen im üblichen Rahmen genutzt werden, wobei der Bezug zum RWI deutlich sein muss.

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