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Pressemitteilungen der vergangenen Jahre

18.12.2013

NRW-Konjunktur bleibt auch 2014 hinter Bund zurück

Das RWI geht für das Jahr 2014 von einem Zuwachs des NRW-Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,1% aus, während es für Deutschland ein Plus von 1,5% erwartet. Für das zu Ende gehende Jahr rechnet es mit einer Stagnation des realen BIP Nordrhein-Westfalens. Damit bleibt NRW in diesem und im nächsten Jahr voraussichtlich 0,4 Prozentpunkte hinter dem BIP-Wachstum Gesamtdeutschlands zurück. Für die vergleichsweise schwächere wirtschaftliche Entwicklung sind mehrere dämpfende Faktoren verantwortlich, darunter die starke Ausrichtung der NRW-Exporte auf den Euro-Raum. Zudem scheint das Land nicht am bundesweiten Aufschwung der Bauwirtschaft teilzuhaben. Dämpfend wirkt wohl auch der durch die Energiewende und die Liberalisierung des Strom- und des Gasmarktes forcierte Strukturwandel im Energiesektor.
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16.12.2013

RWI-Konsumindikator: Konsumausgaben schwächen sich zum Jahresende ab

Der RWI-Konsumindikator ist im dritten Quartal 2013 von 55,6 auf 45,2 gesunken. Dies deutet auf eine schwächere Entwicklung der privaten Konsumausgaben im vierten Quartal hin, denn der Indikator weist erfahrungsgemäß einen Vorlauf von einem Quartal auf. Da der Indikator darauf ausgelegt ist, Tempowechsel in der Entwicklung der Konsumausgaben anzuzeigen, lässt die Stärke des Anstiegs allerdings nur begrenzt Rückschlüsse auf das Ausmaß der Verlangsamung zu. Für das erste Quartal 2014 zeigt der RWI-Konsumindikator wieder eine deutliche Beschleunigung an, er liegt aktuell bei 53,3. Dieser Wert ist gleichwohl noch als vorläufig einzustufen, da die Daten für die zweite Dezemberhälfte darin noch nicht enthalten sind.
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12.12.2013

Aufschwung verläuft schwächer als erwartet

Das RWI erwartet für 2013 weiterhin ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,4%. Für das nächste Jahr geht es von einem Zuwachs von 1,5% aus, nachdem es in seiner Prognose im September noch mit 1,9% gerechnet hatte. Dies liegt vor allem daran, dass die aktuellen realwirtschaftlichen Indikatoren auf ein verlangsamtes Tempo des Aufschwungs gegen Ende dieses Jahres hinweisen. Zudem deutet einiges darauf hin, dass das Wachstum der weltwirtschaftlichen Produktion sich in geringerem Maße als früher in internationalen Handel übersetzt, was die deutschen Exporte belastet.
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21.11.2013

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Anzeichen einer Belebung des Welthandels

Der RWI/ISL-Containerumschlag-Index hat sich im Oktober leicht von (korrigiert) 116,5 auf 117,0 verbessert. Da zugleich die Werte für den August und den September geringfügig nach oben revidiert wurden, deutet der Index darauf hin, dass das Volumen des internationalen Warenaustauschs in den vergangenen Monaten etwas beschleunigt zugenommen hat. Gleichwohl sind die Zuwächse gemessen am mehrjährigen Durchschnitt nach wie vor gering.
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22.10.2013

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Welthandel weiterhin ohne Schwung

Die seit Beginn dieses Jahres beobachtete Seitwärtsbewegung des Welthandels setzte sich auch im September fort. Darauf deutet der RWI/ISL-Containerumschlag-Index hin. Dieser liegt im September mit saisonbereinigt 116,2 exakt auf dem Wert des Vorjahres. Eine Stagnation über einen derart langen Zeitraum war in der Vergangenheit noch nicht beobachtet worden. Sie deutet auf eine im Jahresdurchschnitt sehr geringe Ausweitung des Welthandels hin.
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17.10.2013

Gemeinschaftsdiagnose: Konjunktur zieht an – Haushaltsüberschüsse sinnvoll nutzen

Die deutsche Wirtschaft steht vor einem Aufschwung. Getragen wird er von der Binnennachfrage. Das sich bessernde weltwirtschaftliche Umfeld und eine abnehmende Unsicherheit beflügeln die Investitionen. Der Private Konsum profitiert von günstigen Beschäftigungs- und Einkommensaussichten. Das reale Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2014 um 1,8 Prozent expandieren nach nur 0,4 Prozent in diesem Jahr. Die Verbraucherpreise dürften dabei moderat um 1,6 Prozent in diesem und um 1,9 Prozent im kommenden Jahr steigen. Der Staatshaushalt dürfte weiterhin einen Überschuss aufweisen.
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27.09.2013

RWI-Konsumindikator zeigt weitere Beschleunigung des Konsums an

Der RWI-Konsumindikator ist im zweiten Quartal 2013 von 45,9 auf 58,8 gestiegen. Dies deutet auf eine beschleunigte Ausweitung der privaten Konsumausgaben im dritten Quartal hin, denn der Indikator weist erfahrungsgemäß einen Vorlauf von einem Quartal auf. Da der Indikator darauf ausgelegt ist, Tempowechsel in der Entwicklung der Konsumausgaben anzuzeigen, lässt die Stärke des Anstiegs allerdings nur begrenzt Rückschlüsse auf das Ausmaß der Beschleunigung zu.
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24.09.2013

RWI/ISL-Containerumschlag-Index zeigt weiterhin keine Belebung des Welthandels an

Der internationale Warenaustausch setzte wohl auch im August seine bereits seit Beginn dieses Jahres beobachtete Seitwärtsbewegung fort. Darauf deutet der RWI/ISL-Containerumschlag-Index hin. Dieser hat sich im August saisonbereinigt leicht von (korrigiert) 116,1 auf 116,0 verschlechtert. Damit bewegt sich der Index bereits im siebten Monat in Folge auf nahezu unverändertem Niveau.
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18.09.2013

Beschleunigtes Wirtschaftswachstum erst im nächsten Jahr

Das RWI bleibt bei seiner BIP-Prognose von 0,4% Wachstum in diesem und 1,9% im nächsten Jahr. Zwar weisen zahlreiche Indikatoren darauf hin, dass Deutschland die wirtschaftliche Schwächephase des Winterhalbjahrs überwunden hat. Der Aufschwung dürfte jedoch zunächst verhalten sein und erst 2014 an Fahrt gewinnen. Getragen wird die Expansion vor allem von der Inlandsnachfrage. Die Zahl der Arbeitslosen dürfte sinken, die Teuerung leicht anziehen.
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27.08.2013

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Weiterhin schwache Expansion des Welthandels

Der internationale Warenaustausch setzte im vergangenen Monat seine bereits seit Beginn dieses Jahres beobachtete Seitwärtsbewegung fort. Darauf deutet der RWI/ISL-Containerumschlag-Index hin. Dieser hat sich im Juli saisonbereinigt zwar leicht von (korrigiert) 115,9 auf 116,3 verbessert, liegt aber weiterhin unter seinem Höchstwert vom Januar 2013.
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Pressemitteilungen dürfen im üblichen Rahmen genutzt werden, wobei der Bezug zum RWI deutlich sein muss.

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