Presse

Pressemitteilungen der vergangenen Jahre

18.03.2015

Kräftige Expansion in diesem, nachlassender Schwung im kommenden Jahr

Das RWI erhöht seine Prognose des deutschen Wirtschaftswachstums für das Jahr 2015 gegenüber Dezember 2014 von 1,5 auf 2,1%; für 2016 erwartet es 1,9%. Die Konjunktur dürfte weiter vor allem von der Inlandsnachfrage getragen werden. Die Arbeitslosenquote sinkt auf voraussichtlich 6,4% in diesem und 6,2% im kommenden Jahr. Die Inflation dürfte in diesem Jahr gering bleiben und im nächsten Jahr anziehen. Die öffentlichen Haushalte werden 2015 und 2016 voraussichtlich Überschüsse erzielen. Der Aufschwung ist in erster Linie den gesunkenen Ölpreisen sowie der expansiven Geldpolitik der EZB zu verdanken. Die deutsche Wirtschaftspolitik trägt hingegen wenig zur Stärkung des Wachstums bei.
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16.03.2015

Isolation bringt Nachteile für Migranten am Arbeitsmarkt

Migranten, die in Deutschland mit vielen Menschen ihrer ethnischen Gruppe zusammenleben, sind schlechter in den Arbeitsmarkt integriert. Sie verdienen weniger und gehen mit geringerer Wahrscheinlichkeit einer Beschäftigung nach. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle RWI-Studie. Die Ergebnisse zeigen, dass das Leben in einer solchen Enklave für ihre Bewohner langfristig wirtschaftliche Nachteile bringt.
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19.02.2015

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Wachstum des Welthandels verlangsamt sich weiter

Im Januar ging der Containerumschlag-Index des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) nochmals leicht von (revidiert) 123,2 auf 123,1 Punkte zurück.
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18.02.2015

Kaum Anzeichen für deutschlandweite Immobilienpreisblase

Trotz steigender Immobilienpreise gibt es kaum Hinweise auf eine deutschlandweite Preisblase bei Wohnungen und Wohnhäusern. Eine darauf hindeutende explosive Preisentwicklung ist nur in einzelnen Regionen zu beobachten. Zu diesem Ergebnis kommt das zweite Immobilienpreis-Monitoring des RWI auf Basis von Daten des Internet-Immobilienportals „ImmobilienScout24“. Es liefert ein regionales Monitoring auf der Ebene von Arbeitsmarktregionen.
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22.01.2015

RWI/ISL-Containerumschlag-Index deutlich gesunken

Im Dezember erlebte der Containerumschlag-Index des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) einen deutlichen Rückgang von (revidiert) 123,9 auf 122,7. Auch wurde der Wert für November um 0,5 Punkte nach unten revidiert. Alles in allem liegt der Index damit nur noch leicht über dem Niveau zur Jahresmitte 2014.
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19.12.2014

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Welthandel weiter auf hohem Niveau

Im November ist der Containerumschlag-Index des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) zwar leicht von (revidiert) 124,9 auf 124,4 gesunken. Er bewegt sich aber weiter auf hohem Niveau. Deshalb verstärkt sich der Eindruck, dass die Weltwirtschaft die Stagnationsphase hinter sich gelassen hat.
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18.12.2014

NRW-Wirtschaft wächst auch 2015 schwächer als der Bund

Das RWI geht für das Jahr 2015 von einem Zuwachs des NRW-BIP von 1,0% aus, für das zu Ende gehende Jahr rechnet es mit einem Plus von 0,9%. Deutschlandweit wird für 2014 und 2015 ein Plus von 1,5% erwartet. Damit bleibt NRW wohl auch im nächsten Jahr deutlich hinter dem BIP-Wachstum Gesamtdeutschlands zurück. Hierfür sind neben der sektoralen Zusammensetzung der NRW-Wirtschaft mehrere dämpfende Faktoren verantwortlich, darunter die starke Ausrichtung der NRW-Exporte auf den Euro-Raum und Russland sowie Belastungen durch die Energiewende. Auch die NRW-Arbeitslosenquote liegt mit über 8% trotz zunehmender Beschäftigung deutlich über der Gesamtdeutschlands. Zudem ist derzeit keine Strategie erkennbar, um das strukturelle Haushaltsdefizit zügig abzubauen.
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15.12.2014

RWI-Konsumindikator: Günstiges wirtschaftliches Umfeld stimuliert den privaten Konsum

Der private Konsum in Deutschland wird zum Jahresende von einer Reihe positiver Faktoren stimuliert. Darauf deutet der auf Internetdaten basierende RWI-Konsumindikator hin, der einen Vorlauf von einem Quartal auf den realen privaten Konsum hat. Der Anstieg des Indikators von 38 auf 47 im dritten Quartal spricht für eine deutliche Ausweitung der Konsumausgaben zum Ende des Jahres. Zudem lässt der Anstieg des Indikators von 47 auf 54 im vierten Quartal erwarten, dass der private Konsum auch zu Beginn des kommenden Jahres die Konjunktur stützen wird.
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10.12.2014

Sinkender Rohölpreis stärkt Konjunktur

Das RWI erwartet für 2014 weiterhin ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,5%. Für das nächste Jahr geht es nun von einem Zuwachs von 1,5% aus. Die Expansion dürfte weiterhin von der Binnenwirtschaft getragen werden. Zwar hatten sich die Erwartungen im Laufe der vergangen Monate eingetrübt. Der inzwischen beträchtliche Rückgang des Ölpreises dürfte aber die Konjunktur im kommenden Jahr anregen; die Prognose geht für den Jahresdurchschnitt 2015 von einem Preis von 70 US-Dollar pro Barrel aus. Der niedrigere Ölpreis wird wohl vor allem die Kaufkraft der privaten Haushalte und damit die privaten Konsumausgaben stärken.
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01.12.2014

Gegen die Kalte Progression – Für eine Steuerpolitik mit offenem Visier

Höhere Steuern zu beschließen, ist Sache der Parlamente. Eine automatische Steuererhöhung sollte es daher nicht geben, denn sie entzieht sich der demokratischen Kontrolle durch Opposition und Öffentlichkeit. Genau das ist bei der Kalten Progression im Rahmen der Erhebung der Einkommensteuer in Deutschland allerdings der Fall. Diese schleichende Steuerhöhung spült Jahr für Jahr Milliardenbeträge in die Staatskasse. Die Umstellung auf einen „Tarif auf Rädern“ bei der Einkommensteuer ist daher zwingend erforderlich, erklären Lars P. Feld, Direktor des Walter Eucken Instituts, Clemens Fuest, Präsident des ZEW, und Christoph M. Schmidt, Präsident des RWI, heute in einem Beitrag in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
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